Donnerstag, 31. Dezember 2015

"Das Leben ist wie ein Lied. Lass es uns spielen!" | Rezension

Buch: Wer will schon einen Rockstar?
Autorin: Kylie Scott
Verlag: Lyx
Seitenanzahl: 384 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

Klappentext
"Das Leben ist wie ein Lied. Lass es uns spielen!" Anne Rollins hat den schlimmsten Tag ihres Lebens hinter sich: Ihre Mitbewohnerin ist aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden – mit allen Möbeln und ohne ihre Mietschulden zu begleichen. Um sich abzulenken, beschließt Anne kurzerhand, eine Freundin auf eine Party zu begleiten. Doch dort steht sie plötzlich niemand anderem gegenüber als Malcolm Ericson, dem Drummer der weltberühmten Rockband Stage Dive. Als dieser von Annes Problemen erfährt, macht er ihr ein Angebot, das verrückter nicht sein könnte: Er hilft ihr aus ihrer finanziellen Notlage, wenn sie im Gegenzug eine Zeit lang seine Freundin spielt … (Quelle: amazon.de)

Cover
Ich mag das Cover. Es zeigt auf einer Seite den Rockstar, der Malcolm ist und gleichzeitig so viel Gefühl, was die Beiden miteinander verbindet.

Meine Meinung
Es gibt diese Szenen im Buch, wo du dich erst fragst, was das eigentlich soll und im nächsten Augenblick kannst du nicht mehr an dir halten. Du musst lachen und kannst nicht mehr aufhören. Egal, ob es unpassend ist. Solch ein Buch ist „Wer will schon einen Rockstar?“. Mich hat diese Geschichte absolut gefesselt. Die Geschichte beginnt direkt mit einem Drama, was Anne in die Situation bringt, dass plötzlich Malcolm in ihrer Wohnung steht und bei ihr einzieht. Dafür muss sie nichts weiter tun, als seine Freundin spielen. Es ist lustig zu beobachten, wie die Beziehung sich wandelt. Von etwas harmlosen und nur Berührungen in der Öffentlichkeit zu einer richtigen Beziehung. Der Übergang ist fast fließend, was aber überhaupt nicht stört.

Fazit

Für diesen Humor und dem fesselnden roten Faden gibt es von mir absolut verdient 5/5 Sternen. Ich kann die Reihe um „Stage Drive“ absolut empfehlen.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Doch Thea hat nicht mit Davids Charme und Hartnäckigkeit gerechnet … | Rezension

Buch: Rockkiss – Du bist alles für mich
Autorin: Nalini Singh
Verlag: Egmont LYX.digital
Seitenanzahl: 182 Seiten
Form des Buches: E-Book
Preis: 4,99 €

Klappentext
Dem Schlagzeuger David Rivera liegen die Frauen zu Füßen, dabei macht er sich wenig aus seinen weiblichen Fans. Er hat sein Herz insgeheim schon längst an Thea, die Agentin der Band, verschenkt. Das Problem ist nur, Thea datet nicht – keine Musiker, und schon gar keine Klienten. Seit ihr einmal das Herz gebrochen wurde, sind Männer, die im Rausch der Endorphine von Groupies umschwärmt werden, für sie ein rotes Tuch – doch Thea hat nicht mit Davids Charme und Hartnäckigkeit gerechnet … (Quelle: amazon.de)

Cover
Man sieht nur den Rücken des Rockstars, aber trotzdem ist das Charismatische nicht zu übersehen. Geheimnisvolle Rockstars. Mir gefällt das Cover sehr gut, da es auch der Reihe entspricht.

Protagonisten
David – Seit Monaten ist er in sie verliebt. Sie will aber nichts mit ihren Klienten anfangen und hält somit auch David auf Abstand. Als dieser sich auch gerade genau das einreden will, lässt sie ihn an sich heran.
Thea – Gebrandmarkt aus früheren Beziehungen stürzt sie sich in Arbeit. Lässt David abblitzen, obwohl er etwas in ihr anspricht. Aber irgendwann kann sie es nicht mehr verhindern. Sie verfällt diesem Mann völlig. Gleichzeitig arbeitet sie für ihn, was zu ein wenig Drama führt.

Meine Meinung
Dieser Teil ist die Geschichte, die im ersten Band im Hintergrund läuft. Man bekommt mehr Details zu bestimmten Situationen und gleichzeitig kann man beobachten, wie Thea und David sich immer näher kommen. Mir hat es sehr gut gefallen und habe deswegen das E-Book regelrecht verschlungen.

Fazit

Schlussendlich gebe ich dem Buch 5/5 Sternen, weil es an den vorherigen Teil anschließen konnte. Es kann einen fesseln und Lust auf mehr machen. Was will man mehr?

Sonntag, 27. Dezember 2015

Doch dann begegnet ihr der Rockstar Zachary Fox | Rezension

Buch: Rockkiss – Eine Nacht ist nicht genug
Autorin: Nalini Singh
Verlag: Egmont LYX
Seitenanzahl: 500 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

Klappentext
In ihrer Kindheit stand Molly Webster wegen eines hässlichen Skandals ständig im Fokus der Medien. Seither hat sie sich geschworen, ein unauffälliges Leben zu führen. Doch dann begegnet ihr der Rockstar Zachary Fox, dessen verführerische Stimme und sinnliche Berührung ihr tief unter die Haut gehen. Ein One-Night-Stand - mehr sollte es nicht sein. Aber Molly merkt schnell, dass eine einzige Nacht mit Fox niemals genug für sie ist. (Quelle: amazon.de)

Cover
Rauchig, rockermäßig, also genau passend zur neuen Reihe von Nalini Singh. Ähnlich ihrer anderen Reihe, aber doch einen eigenen Stil. Gefällt mir sehr gut.

Protagonisten
Molly – Ihr Vater hat alles zerstört, was sie sich als Jugendliche aufbauen wollte. Sie wurde gebrandmarkt. Nicht nur an ihrer Schule, sondern auf der ganzen Welt. Das hat sie geprägt und sie hat ihr weiteres Schicksal damit selbst in die Hand genommen. Aber dann trifft sie Zachary Fox. Rockstar, der in der Öffentlichkeit steht. Alles, was sie nicht mehr wollte.
Zachary – Rockstar und völlig zufrieden mit dem Leben. Aber als Molly in sein Leben tritt, wird alles ein wenig komplizierter. Sie scheut die Öffentlichkeit, was in seinem Leben nun mal eine Rolle spielt und die Beziehung ist daher schwer aufzubauen. Aber er will sie.

Meine Meinung
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin den Rockstars in Büchern verfallen. Er ist überzeugt, Molly ist die eine für ihn, Molly dagegen will eigentlich nichts mit einem Rockstar anfangen. Aber sie kann sich seinem Charme nicht entziehen. Sie wird immer tiefer gezogen und gibt sich ihrem Schicksal hin. Irgendwann wird sie vor die entscheidende Frage gestellt: Ist sie bereit, sich wieder in die Öffentlichkeit zu begeben?

Fazit

Schlussendlich kann ich dem Buch nur 5/5 Sternen geben, weil es einfach mitreißend ist. Nalini Singh ist der Auftakt einer neuen Reihe gelungen, was ich wirklich bemerkenswert finde. Ich kann dieses Buch, als auch ihre anderen Bücher wärmstens empfehlen.

Samstag, 26. Dezember 2015

Ein Heiratsantrag | Weihnachtsspezial von "Campus Liebe" #4

Haay :),

heute habe ich noch ein weiteres Kapitel von der Geschichte: Weihnachtsspezial von „Campus Liebe“ für euch :) Viel Spaß beim Lesen :)



Ein Heiratsantrag

Isas Sicht:

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, aber Edward hat mich schon geweckt. Seine Lippen wandern über meinen ganzen Körper und seine Finger berühren mich an dem intimsten Stellen. Ich stöhne und keuche und kann nichts anderes, als mich ihm hinzugeben.

Edward.“, stöhne ich auf und Edward pustet mir ins Gesicht, wo er zuvor drüber geleckt hat. Schauder laufen über meinen Rücken und ich keuche noch mal auf. Plötzlich wird kaltes Wasser über unsere Köpfe entleert und Edward richtet sich auf.

EMMETT CULLEN.“, schreit er auf und stürmt nackt Emmett hinterher, der losgerannt ist. Ich stattdessen versuche immer noch nach Luft zu schnappen, gleichzeitig ziehe ich die Decke wieder über meine entblößte Brüste. Denn Jasper steht im Türrahmen und er wirkt recht nervös.

Das schaffst du schon.“, sage ich mit roten Wangen und er kommt lächelnd herein.

Das hier hat auf jeden Fall geholfen.“, sagt er lächelnd.

Zwei nackte Brüste am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen, was?“, lächele ich nun entspannt, weil Edward überhaupt nichts zu befürchten hat. Jasper gehört Alice Ganz und Gar.

Vielleicht sollte ich Alice nochmal entkleiden, bevor wir zum Frühstück auftauchen.“, sagt Jasper und tänzelt aus dem Zimmer, als Edward wieder hereinkommt. Immer noch, wie Gott ihn schuf.

Ich hoffe, die Kinder waren noch am Schlafen und im Bett.“, sage ich tadelnd.

Nur Mum habe ich schemenhaft gesehen, bevor ich Emmett in den Pool geworfen habe. Kalt wohl bemerkt.“, sagt Edward, als er wieder zu mir ins Bett krabbelt. Er zieht die Decke herunter und will mich wieder anfangen zu küssen.

Die Stimmung ist gründlich zerstört.“, sage ich leise und Edward seufzt auf.

Meine verdammten Brüder.“, knurrt er unterschwellig.

Jaspers Sicht:

Der Streich hat mich nicht lang genug abgelenkt, sodass ich Alice nichts verrate. Ich höre bei Isa und Edward die Dusche, aber ich habe nun wirklich keine Lust auf eine zweite Runde. Emmett kommt nass triefend durch die Terrassentür, als ich mich auf die Couch sinken lasse.

Mum wird dich sowas von umbringen.“, kommentiere ich sein Verhalten, als er auf die Treppe zustrebt.

Ich gebe einfach Edward die Schuld.“, sagt Emmett schulterzuckend und setzt seinen Weg fort. Ich schüttele nur den Kopf und lehne mich zurück. Alles ist perfekt geplant. Ich würde Alice in der Dämmerung nach draußen locken und sie in einem Herz aus Rosenblättern fragen.

Es schneit draußen, wir sollten vielleicht noch eine Runde Schlitten fahren, bevor du Alice zur Seite nimmst.“, sagt Mum plötzlich neben mir und ich schrecke auf. Ich hab gar nicht bemerkt, dass ich so tief in den Gedanken versunken war.

Wenn ich euch nicht zu abgelenkt bin?“, sage ich lächelnd.

Dann lenkt es dich vielleicht ab.“, sagt Mum. „Und jetzt, da deine Brüder noch beschäftigt sind, sich sauber zu machen, kannst du die Schlitten aus dem Keller holen.“

Du lässt Emmett einfach davon kommen?“, frage ich Mum glucksend und sie schüttelt sofort empört den Kopf.

Du müsstest mich besser kennen, Mister.“, tadelt sie mich und ich lache laut auf.

Natürlich, Mum.“, antworte ich.

Zwei Stunden später...

Inzwischen sind alle aus ihren Betten gekrochen und alle kümmern sich irgendwie um die Kinder. Louis und Levi genießen die Aufmerksamkeit sichtlich und für mich ist es vollkommen in Ordnung. Levi möchte mir später unbedingt helfen, was ich voll süß finde und mit ihm an meiner Seite, kann da doch überhaupt nichts schief gehen.

Ich habe gedacht, wir gehen los, bevor der Schnee wieder schmilzt.“, werfe ich ein und Levi ist sofort dafür.

Jetzt hast du uns etwas eingebrockt.“, lässt Isa mich wissen, als sie von Levi an der Hand weggezogen wird.

Es war Mums Idee.“, rufe ich ihr hinterher. Zehn Minuten später sind wir mit vier Schlitten unterwegs. Ich ziehe einen, auf dem Alice mit Louis sitzt, Emmett zieht Rosalie auf einem und Edward zieht Isa und Levi und Dad Mum. Dad geht voraus, weil er meint, er kennt einen Hügel, auf dem wir rodeln können.

Was bist du heute so nervös?“, fragt Alice mich und ich schüttele nur den Kopf.

Wie kommst du denn darauf?“, frage ich sie zurück, aber meine Stimme hebt ein wenig ab.

Nur so.“, sagt Alice nachdenklich und ich versuche nach außen hin ruhiger zu erscheinen. Ich atme tief durch und versuche meine innere Ruhe wieder zu finden. Gar nicht so leicht, wenn man nur noch mit den vier einzelnen Worten herausplatzen will. Als wir endlich angekommen sind, zieht Alice den Schlitten nach oben, Louis gefällt es sichtlich und nur zwanzig Sekunden später rutscht sie mir fast in die Arme. Sie bleibt vor mir stehen und ich kann mich nicht mehr zusammenreißen.

Willst du mich heiraten?“, frage ich sie und sie starrt mich an. Die anderen erstarren in ihren Tätigkeiten, während Louis aufsteht und weg läuft. Aber recht unsicher auf den Beinen. Edward ist aber sofort bei ihm. Alice schaut mich einfach an und ihre Augen wirken glasig. Aber nur Momente später laufen ihr Tränen übers Gesicht und sie stürzt auf mich zu. Wir landen im Schnee, sie auf mir und sie bedeckt mein Gesicht mit ihren Lippen.

Ja.“, sagt sie, küsst meine Nase. „Ich.“, küsst meine Wange. „Will.“, küsst mein Augenlid. „DICH.“, küsst mein anderes Augenlid. „Heiraten.“, küsst meinen Mund. Lachend schlinge ich meine Arme um sie und erwidere ihren Kuss. Im Hintergrund höre ich die anderen klatschen, aber es interessiert mich wenig. Erst als ein kleiner Körper auf uns landet, löse ich mich von Alice. Levi liegt über uns und grinst übers ganze Gesicht.

Im Schnee wälzen.“, ruft er aus und kugelt sich von uns herunter, um neben uns im Schnee zu landen. Weiter störe ich mich nicht für ihn, sondern schaue wieder meiner Verlobten ins Gesicht. Sie strahlt übers ganze Gesicht. Ich versuche vergeblich an meine Hosentasche zu kommen, um den Ring herauszufischen. Aber ich komm einfach nicht daran.

Wenn du kurz aufstehen könntest, dann könnte...“, beginne ich, aber Alice lacht nur und drückt sich noch fester an mich. Der Schnee im Rücken, trotzdem fühle ich mich pudelwohl, weil sie auf mir liegt. Ihre Wärme wärmt mich.

Wieder landet Levi auf uns. Dieses mal folgt aber ein zweites fallen und als ich um Alice herumschaue, sehe ich Louis, der gestützt von Edward ebenfalls auf uns sitzt.

Sie brauchten eine Sitzgelegenheit.“, sagt Edward ganz das Unschuldslamm.

Nehmt eure Schlitten, verdammt.“, knurre ich und Levi kugelt augenblicklich wieder herunter, während Edward Louis hochnimmt.

Geld in Glas.“, jubelt Levi auch sofort und ich seufze auf. Alice steht nun auf und ich stemme mich hoch. Ich ziehe ungeachtet der anderen nun den Ring heraus und halte ihn Alice hin.

Ich wollte eigentlich alles anders machen, aber ich konnte einfach nicht mehr warten.“, sage ich entschuldigend, während Alice den recht einfachen Ring in die Hand nimmt. Der Ring hat einen einzelnen Edelstein, aber die Gravur auf der Innenseite, welches sich um die Runde Form des Rings windet, ist besonders.

>>The heart does not lie, so I listen to my heart: I love YOU<<
(Das Herz lügt, deswegen höre ich auf mein Herz: Ich liebe dich)

Alice schiebt sich den Ring über ihren Finger und lächelt mich glücklich an. Als ich sie erneut in meine Arme ziehen will, zieht Isa aber zuvor meine Verlobte weg und ich ziehe einen Schmollmund.

Wofür haben wir das so lange geplant, wenn du es dann doch so plump machst?“, fragt Edward mich als erstes und ich kann es ihm wirklich nachvollziehen. Wir haben es so lange geplant und jetzt habe ich es einfach in der Situation gemacht. Aber ich werde es nie bereuen, weil es so einfach perfekt war. Man hätte es natürlich so machen können, wie es jeder macht, aber das haben wir nicht. Wer bekommt seinen Antrag denn beim Schlitten fahren? Alice, aber sonst kaum jemand. Es ist einmalig und die Familie war mehr oder weniger dabei.

Isas Sicht:

Am Nachmittag...

Alice bestaunt nun schon seid Stunden ihren Ring und ich kann auch nur übers ganze Gesicht lächeln. Sie hat wirklich nicht damit gerechnet, obwohl sie schon so lange zusammen sind und das ist so schön. Es sollte wirklich in diesen Momenten kommen, wo man glaubt, alles ist perfekt. Man lebt zusammen, man ist glücklich und es fehlt nichts mehr zum Glück. Man sollte es nicht machen, weil es irgendwann zu einer Beziehung gehört. Es sollte dann passieren, wenn es für einen perfekt erscheint, nicht wenn es für die Gesellschaft perfekt erscheint. Zum Glück habe ich mit Edward dieselbe Einstellung und brauche mir auch noch keine Gedanken darüber machen. Natürlich ist in diesem Moment alles perfekt, aber wir haben in den letzten Monaten so viel durchgemacht und wir lernen noch, mit dem Alltag zurechtzukommen. Wir wären noch nicht bereit, obwohl sich alles so unglaublich toll anfühlt. Ich bin glücklich und bin froh, Edward an meiner Seite zu haben. So hätte ich niemals seine Familie kennengelernt. Niemals Louis aufgenommen und niemals kennengelernt, was Liebe bedeutet. Ich will noch so viel erleben, bevor ich mich fest binde, auch wenn es sicherlich ein schönes Gefühl wäre.

Aber ich werde mir einen Kopf darüber machen, wenn es soweit ist, aber jetzt in diesem Moment ist alles perfekt.

Levi sitzt auf meinem Schoß mir zugewandt und hat die Arme um mich gewickelt. Ich streiche ihm über den Kopf und Rücken und genieße seine Kuscheleinheiten. Diese Momente sind momentan ziemlich selten geworden, weil wir einfach keine ruhige Minute gefunden haben und jetzt hier in der Familie, wo sich leise unterhalten wird, ist diese Minute endlich wieder da. Er kuschelt sich eng an mich und ich will ihn nie wieder los lassen. Edward sitzt am Klavier und spielt leise irgendwelche Melodien, die in diese Stimmung gehören. Louis sitzt zwischen Carlisle und Esme, die sich liebevoll mit ihm unterhalten, obwohl man seine Worte nicht verstehen kann.

Mamam.“, sagt er einmal und schaut dabei direkt zu mir. Ich lächele ihn an und er grinst zurück. Wir haben es ihm noch nicht laut bestätigt, aber hindern wollen wir ihn auch nicht daran. Aber schlussendlich werden wir erst die restlichen Verhandlungen im Januar abwarten müssen. Dann wird sich zeigen, ob Tanya noch irgendwelche Rechte für Louis behält, oder ob wir uns Gedanken darüber machen können, ob ich ihn adoptiere.

Dadad.“, sagt er nun und Edward schaut sofort auf, unterbricht sein Spiel aber nicht. Wieder erscheint das überglückliche Lächeln von Edward und das freche Grinsen von Louis.

Dieses Leben ist perfekt und so soll es noch lange bleiben.

Freitag, 25. Dezember 2015

Der erste Weihnachtstag als Familie | Weihnachtsspezial von "Campus Liebe" #3

Haay :),
Heute habe ich ein weiteres Kapitel aus meiner Geschichte: Weihnachtsspezial von „Campus Liebe“ für euch :) Viel Spaß beim Lesen :)


Der erste Weihnachtstag als Familie

Isas Sicht:

Sanfte Küsse wecken mich aus dem leichten Schlaf in den ich gefallen bin, nachdem Louis das letzte Mal wach geworden ist. Gestern Abend war schön. Jedem hat mein Essen geschmeckt und es war wirklich entspannend, einfach zusammenzusitzen und zu reden. Heute Nachmittag würden wir wieder dahin fahren und wir würden uns endlich beschenken. Nicht das es nur darum geht, aber ich möchte in Levis Gesicht schauen und wissen, wofür ich dieses Leben führe. Louis Gesicht zusehen, löst etwas anderes aus, aber nicht weniger Liebe und Glück.

Ich weiß, dass du wach bist.“, flüstert Edward und drückt weitere Küsse auf mein Gesicht.

Nicht aufhören.“, hauche ich verliebt und will mich seinen Berührungen entgegen lehnen. Aber Edward legt seine Finger auf meine Wangen und zwingt mich, die Augen zu öffnen. Kaum blicke ich in seine smaragdgrünen, drückt er seine Lippen fest auf meine.

Frohe Weihnachten, mein Schatz.“, haucht er an meinen Lippen. Meine Finger wandern unter sein Schlafshirt und streichen über die Muskeln, die sich immer so hart und sexy anfühlen.

Nicht aufhören.“, wiederhole ich und zergehe in meinem Empfindungen. Ich zergehe in seinen Berührungen und ich liebe ihn umso mehr. „Frohe Weihnachten.“, stöhne ich und bäume mich auf.

Wir müssen aber aufstehen. Ich habe Levi schon gehört.“, flüstert Edward kichernd.

Kann er sich nicht alleine beschäftigen?“, gluckse ich.

Aber nicht in der Küche.“, sagt Edward nüchtern und da wird mir kaltes Wasser übers Gesicht geschüttet. Natürlich können wir nicht Levi und Louis auf sich allein gestellt lassen. Nur das Louis noch nicht aus sein Bettchen kann und er deswegen nicht in der Küche sein kann.

Du hast mich überredet, Mister Unsexy.“, sage ich und rappele mich auf. Edward beobachtet mich mit den Händen unterm Kopf verschränkt, als ich das Zimmer verlasse. Ich finde Levi auf dem Boden in der Tür zum Wohnzimmer. Ich stelle mich still hinter ihn und beobachte ihn einfach. Er schaut um die Ecke, als würde er auf etwas warten.

So Mister, auf was wartest du hier eigentlich?“, frage ich meinen Sohn grinsend und er schreckt in die Höhe. Er drückt sich die Hand auf die Brust und schaut mich mit großen Augen an.

Fabian hat erzählt, dass der Weihnachtsmann am Weihnachtsmorgen die Geschenke bringt und ich wollte ihn sehen.“, gibt er kleinlaut zu und ich lächele einfach nur. Kleinkinder.

Er wird aber nicht auftauchen, wenn er weiß, dass Kinder zuschauen.“, sage ich und er zieht einen Schmollmund. „Er muss doch allen Kindern der ganzen Welt Geschenke bringen, da hat er doch keine Zeit, mit neugierigen Kindern zu reden.“

Gemein“, sagt er schmollend und ich ziehe ihn einfach nur in meine Arme. Ich streiche ihm über den Kopf und küsse ihn auf die Stirn.

Dafür wird es schöne Geschenke geben, aber erst wenn wir bei Esme und Carlisle sind.“, sage ich und er bekommt sofort wieder gute Laune. „Los, ab ins Badezimmer, Zähne putzen.“

Okay, Mummy.“, sagt er und stürmt davon. Als ich mich umdrehe, steht Edward im Türrahmen zum Kinderzimmer und hat Louis auf dem Arm.

Der Weihnachtsmann hat keine Zeit, um mit den Kindern zu reden?“, fragt er mich neckend.

Hast du ihn jemals kennengelernt?“, frage ich ihn keck zurück und er schüttelt den Kopf. „Also wird er doch keine Zeit gehabt haben.“

Ich glaube, da werde ich nur verlieren. Deine Argumente sind einfach nur unbesiegbar.“, sagt er lockend und er kommt auf mich zu. Ich strecke mich ihm entgegen und unsere Lippen berühren sich sanft. Aber nur kurz, da werden wir von Levi unterbrochen.

Mummy.“, ruft er mich.

Ich komme.“, rufe ich zurück und wende leise an Edward hinzu. „Erst frühstücken und dann Baum schmücken.“

Versprochen. Erst essen.“, sagt Edward grinsend. Als ich fünf Minuten später Edward suche – da er nicht in der Küche ist – finde ihn im Wohnzimmer, wo er zusammen mit Louis eine Kugel an den Baum hängt.

So viel dazu, erst frühstücken.“, sage ich laut und Edward dreht sich ertappt um. Louis hat ein Stück Brot im Mund hängen, Edward selbst sieht nicht besser aus.

Ham wa doh.“, kann ich nur verstehen und ich schüttele nur den Kopf.

Dann gehe ihnen helfen, ich mache uns beiden etwas zu Essen.“, sage ich betont ruhig und Levi stürmt sofort los. Ich beobachte noch einen Moment, wie sie die Kugeln an den Baum hängen und gehe dann in die Küche, um das Essen für Levi und mich zu machen.

Edwards Sicht:

Ich konnte einfach nicht mehr warten und so habe ich zusammen mit Louis schon einzelne Kugeln aufgehangen. Levi steht nun neben mir und hält eine große blaue Kugel in den Händen. Zusammen suchen wir uns eine Stelle, an der sie perfekt zur Geltung kommen wird.

Irgendwo wird doch noch Platz dafür sein.“, sage ich leise, als ich keine freie Stelle finden kann. Der Baum ist schon über davon und glänzt in allen bunten Farben vor sich hin.

Ihr hättet mir ruhig etwas übrig lassen können.“, sagt Isa plötzlich und lässt sich auf die Couch sinken.

Jetzt kannst du deinen Männern zuschauen, wie sie sich lächerlich machen.“, sage ich neckend und sie kann mir nur zustimmen. Ich drehe mich wieder um und forsche wieder nach der richtigen Stelle.

Da, Daddy.“, sagt Levi und zeigt auf eine Stelle weit oben am Baum. Da sind zwar Kugeln in grün, gelb und orange, aber noch keine blaue. Es würde da genau hinpassen. Ich setze Louis auf den Boden und hebe Levi hoch, sodass er daran kommt. Er hängt die Kugel an den Ast genau zwischen den ganzen Kugeln und der Baum erstrahlt in allen perfekten Farben.

Dann lassen wir Mummy den Stern festmachen.“, sage ich und Levi nickt auch sofort. Ich nehme Louis wieder hoch, als er sich an meinen Beinen hochzieht.

Isa kommt nun zu uns und versucht sich hoch zu strecken, aber sie kommt auch nicht an die Spitze. Selbst ich mache es mir schwer und komme gerade eben dran.

Entweder ich brauche eine Leiter oder du hebst mich hoch, Liebling.“, sagt sie neckend.

Okay, okay. Lass uns die Knochen brechen.“, sage ich neckend und setze Louis nun auf die Couch und fordere Levi auf, auf Louis aufzupassen. Dann hebe ich Isa hoch und sie kommt sogar tatsächlich an die Spitze dran, um den Stern zu befestigen. Dann verlieren wir aber das Gleichgewicht. Ich versuche uns noch aufzufangen, aber wir kippen einfach um. Ich lande unsanft auf meinen Rücken und Isa halb auf mir und teils ebenfalls auf den Boden. Aber sie kommt lachend wieder auf die Beine. Stöhnend rappele ich mich auch wieder auf.

Am Nachmittag...

Kannst du dir kurz mal meinen Rücken anschauen?“, fragt Isa Dad und dieser fordert sie sofort auf, ihm den Rücken zuzukehren. Mit geschickten Fingern tastet er über ihren Rücken und ich muss mich wieder zwingen, keinen Eifersuchtsanfall zu bekommen.

Was habt ihr gemacht?“, fragt Dad lächelnd. Er denkt wohl an unanständige Dinge.

Wir haben den Weihnachtsstern an den Baum befestigt und als Edward mich herunterlassen wollte, sind wir hingefallen.“, gibt Isa zu und Dad bricht in schallendes Gelächter aus.

Das hätte ich zu gern gesehen.“, sagt er, als er sich wieder zusammenreißen kann.

Jetzt spüre ich diesen Fall aber zu deutlich.“, sagt Isa seufzend.

Du bist nur ein wenig verspannt, aber sonst scheint nichts passiert zu sein.“, sagt mein Vater nun fachmännisch.

Das, Liebling, hätte ich dir auch sagen können, wenn du mich daran gelassen hättest.“, sage ich und ziehe Isa sofort an mich, als Dad sie loslässt.

Ich wollte dir nicht meine blauen Flecken zeigen.“, sagt Isa kichernd und streicht mit den Fingern über meinen Rücken, sodass ich zusammenzucke. Bei mir ist dieser Fall auch nicht spurlos geblieben, aber es sind nur ein paar blaue Flecken, die recht schmerzhaft sind. „Vielleicht sollte man auf deinen Rücken einen Blick werfen.“, sagt sie zweifelnd.

Nein, alles okay.“, beschwichtige ich sie mit einem Kuss.

Wenn die Schmerzen nicht bald nachlassen, geht ihr zum Arzt, um es mal überprüfen zu lassen.“, sagt Dad streng und wir nicken ernst.

Mummy?“, hören wir Levi sagen und Isa wendet sich sofort an ihren Sohn.

Was ist denn, Liebling?“, fragt sie ihn sofort.

Wann gibt es Geschenke?“, fragt er kindlich und ich weiß, dass er schon ziemlich lange auf diese wartet, aber ein wenig wird er sich noch gedulden müssen. Aber in dem Moment geht die Tür auf und meine Geschwister kommen mit ihren Freundinnen herein. Vollbepackt und schnaufend, stellen Emmett und Jasper die kleinen Koffer ab, während Rose und Alice gut gelaunt herein tänzeln.

Habt ihr auf uns gewartet? Das ist ja so lieb von euch.“, ruft Alice auf und nimmt Levi in die Arme, als er auf sie zustürmt. Jetzt kommt auch Mum mit Louis auf dem Arm ins Zimmer und lächelt in die Runde.

Ihr seid zu spät.“, sagt Mum tadelnd und die Jungs verstecken sich direkt hinter ihren Frauen.

Sie sind schuld.“, sagt Emmett kleinlaut und deutet auf die Frauen.

Keine Ausrede, Liebling. Edward und Isa schaffen es auch mit zwei Kindern pünktlich zu sein.“, sagt Mum lächelnd.

Die darfst du doch nicht mitzählen, Mum.“, sagt Emmett schmollend.

Egal, egal. Geschenke.“, sagt Alice einfach dazwischen. Mum schüttelt nur den Kopf, während sie Louis durch sein schönes goldbraunes Haar fährt.

Wie sie leibt und lebt.“, sage ich leise und drücke Isa einen Kuss auf die Schläfe.

Aber ich möchte endlich wissen, wie Levi auf sein Geschenk reagiert.“, flüstert sie kaum verständlich und lächelt zu mir herauf, bevor ich sie zur Couch ziehe. Sie setzt sich hin, während ich die Geschenke unter den Baum lege. Die anderen folgen meinem Beispiel.

Als wir dann alle auf der Couch sitzen, bleiben wir für einen Moment ruhig. Louis sitzt inzwischen wieder auf meinen Schoß und Levi hat sich zwischen Isa und Mum gesetzt. Eine Hand von mir liegt auf Isas Knie und ihre Hand liegt darüber. Die Finger miteinander verschränkt.

Okay, vielleicht sollte ich anfangen.“, sagt dann Isa als erstes und wirkt ein wenig unsicher.

Sie wird ja rot.“, sagt Rose kichernd.

Nur weil ich daran denken musste, als es bei uns zuhause angekommen ist.“, sagt Isa gleichgültig. Innerlich brodelt sie, dass sehe ich ihr an.

Egal, mach weiter.“, fordert Alice auf. „Ich will wissen, was sie für Edward hat.“, sagt sie an Rose hinzu. Isa schüttelt seufzend den Kopf, holt aber das Paket, was ich schon kenne unterm Baum hervor. Dann nimmt sie mit mit einem Arm Louis ab und reicht mir das Paket. Mit einen Finger fordere ich sie auf, sich herunterzubeugen und sie kommt meiner Forderung nach. Kurz kleben unsere Lippen aufeinander, bevor sie sich wieder neben mich setzt. Auch wenn ich schon weiß, was ich bekommen soll, ist es nochmal etwas komplett anderes, es wirklich in den Händen zu halten. Und endlich kann ich genau das tun. Vorsichtig ohne irgendwas zu zerstören, löse ich das Tesa und wickele das Papier von dem Buch.

Sammlungen von Notenblätter, Schiller, Mozart, sowie Debussy, etc

Das Buch sieht aus, als wäre es eine Mischung aus Klassik und Moderne und das gefällt mir wirklich sehr. In dem Moment wird mir bewusst, wie sehr ich Musik liebe und das ich es nicht so vernachlässigen darf. Es gehört zu mir und es hat mir auch damals geholfen.

Ich danke dir. Ich danke dir für so vieles.“, hauche ich und Isa lächelt mich an. Sie weiß genau, wie viel sie mir bedeutet.

Für dich immer wieder gern.“, lächelt sie überglücklich. Ihre Augen leuchten auf, als ich sie erneut auf den Mund küsse.

Jetzt möchte ich aber auch.“, schmollt Levi neben Isa und wir lächeln ihn an.

Du siehst das große Geschenk dort, was an der Wand lehnt? Das ist für dich.“, sage ich kichernd und er stürmt direkt darauf zu. Während Levi am Papier werkelt, nehme ich die eingepackte CD und reiche sie Isa. Sie schaut mich lange an, bevor sie mit zittrigen Fingern das Papier löst. Die anderen beschenken sich auch und es wird leise aufgeschrien, sowie lachend über den anderen hergefallen. Ein ganz normaler Tag bei Familie Cullen. Isa hat das Geschenk nun vollends entpackt und schaut noch ziemlich lange darauf. Ich habe in der CD-Hülle in Bild von mir geschoben. Darauf sieht man nur mein lachendes Gesicht, aber es zeigt genau das, was Isa in mir sieht. Freude und Liebe. Sie streicht mit den Fingern darüber und lächelt verträumt.

Ich gehe glaub ich heute mit ihm hier ins Bett.“, sagt sie und hält die CD-Hülle hoch.

Das eigentliche Geschenk befindet sich aber dadrin, mein Liebling.“, sage ich und sie schüttelt den Kopf.

Oh Gott. Das ist doch...“, hören wir Alice sagen, die auf Levis Geschenk schaut.

Liebt Levi etwa auch Musik, oder habt ihr es ihm geholt, damit du auch daran spielen kannst?“, fragt Emmett uns lachend.

Levi hat es sich gewünscht.“, sagt Isa und sie lächelt, weil sie Levis leuchten in den Augen sehen kann, als er das Keyboard ausgepackt hat.

Es ist einfach unglaublich, was du alles bewirkst, mein Sohn.“, lächelt Dad mich an, hat den Blick aber auch liebevoll auf Levi gerichtet.

Dafür bin ich nicht verantwortlich.“, sage ich, als ich Levi helfe, dass Keyboard anzuschließen, damit er ein wenig spielen kann. Jetzt hüllt das Klimpern von Levi das Spektakel in einen Mantel und es ist wirklich schön. Louis wird nun mit Geschenken überhäuft, obendrauf die von Isa und das von mir. Isa legt ihr Geschenk zur Seite, sodass sie Louis helfen kann. Darunter fallen das Puzzle von mir, eine Spielmatte im Zoo-Look von Isa und andere Spielsachen zum Baden und zum Lernen von der ganzen Familie. Louis weiß gar nicht, wohin er zuerst schauen soll. Während nun alle mit dem Spielzeug spielen, nehme ich mir die CD und gehe zur Anlage herüber. Ich möchte unbedingt wissen, wie es Isa gefällt. Ich lege die CD ein und deute Levi an, mal kurz aufzuhören. Die anderen schauen kurz hoch, ignorieren es dann aber wieder. Ich drücke auf Play und die ersten Töne auf der Violine erklingen. Ich schaue dabei nur Isa ins Gesicht. Ihr Gesicht schaut zu mir hoch und ihre Augen füllen sich mit Tränen. Zur Violine kommt nun das Klavier hinzu und es nimmt an Spannung zu. Die anderen sind nun auch verstummt und Mum wirkt ebenso gerührt. Die Melodie ist liebevoll und sanft, trotzdem aufregend und ganz mein eigener Stil. So bin ich und so spiele ich meine Musik.

Der Nachmittag in dem Studio war unvergesslich und das sowas dabei herumkommt, macht mich immer noch unglaublich stolz auf mich. Aber Isas leuchten in den Augen, sowie ihre Tränen zu sehen, dass zeigt mir, dass sich dieser Aufwand wirklich gelohnt hat.

Als schlussendlich die Violine verstummt und die letzten Töne des Klaviers verhallen, steht Isa auf und kommt auf mich zu. Sie bleibt vor mir stehen und ich traue mich nicht, mich zu bewegen. Ihre Finger wandern zu meinem Hals und ziehen meinen Kopf zu sich herunter. Unsere Lippen berühren sich zu einem unglaublich sanften Kuss und er will einfach nicht aufhören. Das nächste Stück erklingt, aber es interessiert uns wenig. Nur noch der Kuss ist wichtig. Endlich kann ich meine Finger an ihre Hüfte legen und sie enger an mich ziehen. Es wird intimer, aber nicht zu unanständig. Wir stehen einfach nur da, die Musik erklingt im Raum und küssen uns nebenbei. Ihre Finger wandern an meinem Gesicht entlang, fahren in mein Haar und ziehen mich noch fester an sich.

Das hier ist doch besser.“, flüstert Isa erstickt an meinen Lippen und drückt wieder die Lippen auf meine.

Das hoffe ich doch für dich.“, sage ich, als wir keuchend voneinander ablassen.

Auf jeden Fall. In echt ist es tausend Mal besser.“, sagt Isa mit leuchtenden Augen und wendet sich dann wieder zu den anderen. Mum zieht sie in die Arme und flüstert ihr etwas ins Ohr.

Isas Sicht:

Ich bin komplett sprachlos, weil Edward sich übermäßig übertroffen hat. Ich weiß nicht mal, wann er das auf die Beine gestellt hat. Aber das ist vollkommen egal, denn das ist perfekt. Seine Liebe ist perfekt und ich kann aufhören, zu zweifeln. Er liebt nur mich und das weiß ich jetzt.

Esme zieht mich in ihre Arme, auch in ihren Augen glänzen die Tränen.

Ich danke dir.“, flüstert sie mir ins Ohr. „Ich danke dir für diesen Tag. Für dieses Weihnachten.“

Ich habe doch gar nichts besonderes gemacht.“, sage ich lächelnd.

Schau ihn dir doch mal genau an.“, sagt Esme noch und dreht mich dann in ihren Armen um. Edward hat sich Levi genommen und haben sich zusammen ans Klavier gesetzt. Zusammen spielen sie ein recht simples Lied, aber Edwards Augen sind vor Freude glänzend und leuchten regelrecht. Levi wirkt interessiert und hochkonzentriert.

Und jetzt sag mir, dass du damit nichts zu tun hast.“, sagt Esme neben mir.

Hab ich nicht.“, sage ich wieder vehement.

Kommt ihr noch mal alle zusammen, wir haben noch ein Geschenk.“, sagt Carlisle und wir versammeln uns wieder zusammen auf die Couch.

Ihr habt in den letzten Wochen viel durchgemacht, hiermit gönnen wir euch eine Auszeit.“, beginnt Esme und überreicht uns einen Briefumschlag. Ich schaue Edward an, aber er wirkt gelassen und schaut mich lächelnd an. Ich nehme daraufhin den Brief an und mit zittrigen Fingern öffne ich ihn. Heraus fallen Flugtickets und Reservierung für ein Hotel in der Karibik. Ich starre bestimmt fünf Minuten darauf, bevor ich erst wieder zu Edward und dann zu den anderen aufschaue. Sie lächeln alle und warten gespannt auf eine Reaktion. Ich falle Esme in die Arme.

Danke.“, hauche ich überwältigt.

Gern geschehen.“, antworten mir alle.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Levis erstes Weihnachten | Weihnachtsspezial von "Campus Liebe" #2

Haay :)
Ich wünsche schon hier ein frohes Weihnachtsfest :)

Heute habe ich ein weiteres Kapitel aus meiner Geschichte: Weihnachtsspezial von „Campus Liebe“ für euch :) Viel Spaß beim Lesen :)


Levis erstes Weihnachten

Isas Sicht:

Ich bin noch nicht lange an der Uni, habe aber eine gute Freundin schon in den ersten Wochen gefunden. Sie hat mir angeboten, wenn ich nicht zu meinen Eltern möchte, könnte ich bei ihr und ihren Eltern Weihnachten feiern und ich bin wirklich dazu geneigt, Weihnachten dort zu feiern, als bei meinen Eltern. Ich bin zwar schon einen Schritt auf sie zugegangen, aber ich kann noch nicht wieder einen normalen Alltag mit ihnen verbringen, ohne wieder Angst um mein Kind zu haben. Dann werde ich Angela von Levi erzählen, was für mich ein kleineres Übel darstellt.

Hey Angela. Ich würde sehr gern bei dir und deiner Familie Weihnachten feiern, aber dann möchte ich dir etwas erzählen.“, sage ich lächelnd, obwohl mich ihre nicht vorhersehbare Reaktion nervös macht.

So schlimm kann es doch nicht sein.“, lacht sie auf und ich schüttele lächelnd den Kopf. Schlimm ist Levi keinesfalls.

Ich würde noch jemanden mitbringen.“, sage ich einfach frei heraus und jetzt muss Ang richtig laut lachen.

Dein Freund ist natürlich herzlich eingeladen.“, sagt Angela freudestrahlend.

So meinte ich das...“, beginne ich, aber Ang unterbricht mich sofort.

Du brauchst es mir nicht erklären. Es ist alles in Ordnung. Sei einfach morgen um 16 Uhr bei mir, dann fahren wir zusammen heraus.“, sagt Angela, küsst mich auf die Wange und ist dann verschwunden.

Okay. Dann hoffen wir mal, dass sie morgen meinen „Freund“ mag.“, flüstere ich leise in die Stille der Bibliothek, wo ich zuvor Ang aufgetrieben habe.

Am nächsten Nachmittag...

Der Maxi Cosi ist unhandlich, aber notwendig, wenn wir zwei Stunden im Auto verbringen wollen. Zum Glück passt Levi da noch herein, sonst hätte ich Levi und einen Kindersitz hinschleppen müssen. Ang hat mich am gestrigen Tag nicht ausreden lassen, sonst hätte ich sie fragen können, ob sie mich abholt. Ich stehe pünktlich vor ihrer Tür, als sie auch schon herauskommt.

Oh hallo, wo ist denn dein Freund?“, fragt sie mich auch sofort und ich lächele etwas schüchtern. Ich drehe den Maxi Cosi herum, sodass Angela meinen „Freund“ betrachten kann. „Oh Gott, er ist aber süß.“, sagt sie sofort lächelnd.

Ich möchte dir meinen Sohn vorstellen. Ang, dass ich Levi.“, sage ich lächelnd, weil Angelas Reaktion einfach unglaublich liebevoll ist. Sie lächelt meinen wachen Sohn an und streicht ihm über die Wange, als wäre es das das natürlichste auf der Welt.

Du hättest mir ruhig früher von ihm erzählen können.“, sagt sie halb tadelnd, aber gleichzeitig lächelnd.

Es ist noch ungewohnt.“, sage ich entschuldigend.

Das kannst du mir auf der Fahrt genauer erklären.“, sagt sie dann verwirrt.

Am Abend...

Im Auto habe ich ihr dann nur erzählt, dass ich wegen dem Abschluss der Schule nicht viel Zeit für ihn hatte und sich meine Eltern um ihn gekümmert hätten. Den Rest habe ich ihr lieber verschwiegen. Aber das war auch nicht nötig. Angela hat es einfach so akzeptiert und so wurde die Fahrt dann doch entspannend. Jetzt stehen wir vor dem Haus ihrer Eltern und ich bin am überlegen, ob ich den Maxi Cosi selber mitnehmen soll oder nicht. Levi kann nicht sehr gut im Maxi Cosi schlafen, was gegen ihn sprechen würde, aber ich habe seine Kuscheldecke dabei, auf der er schlafen könnte, wenn sie nichts dagegen haben. Aber ich habe auch sein Tragetuch dabei.

Was überlegst du?“, fragt Ang mich in meine Gedanken hinein.

Ob der Maxi Cosi sinnvoll ist, oder nicht.“, gebe ich lächelnd zu. „Aber ohne ist wohl besser.“

Damit machen wir uns auf den Weg. Ich hebe den schlafenden Levi vorsichtig heraus und drücke ihn sanft an meine Brust.

Ich hätte nie damit gerechnet, dass du Mutter bist.“, sagt Angela lächelnd.

Ich bin nicht die typische Mutter, nicht wahr?“, frage ich sie und sie nickt. Inzwischen stehen wir an der Tür. Angela hat die Tasche übernommen und öffnet mit einem Schlüssel die Tür.

Mum, Dad. Ich habe uns ein aufregendes Weihnachten beschert.“, ruft sie ins Haus und ich muss auch leise lächeln.

Ich dachte, du hättest von mir erzählt?“, schaue ich sie stirnrunzelnd an.

Habe ich auch, aber ich habe von einem Freund erzählt und nicht von einem Baby.“, flüstert sie zurück.

Das muss ich mit eigenen Augen sehen.“, höre ich eine Frau zurückrufen.

Wir kommen, Mum.“, ruft Angela wieder zurück und zieht mich dann durch den länglichen Flur ins ein geräumiges Wohnzimmer. Die Couchlandschaft nimmt den gesamten Platz ein, aber ein großer Weihnachtsbaum steht direkt vor den Terrassentüren. Ein Bücherregal und daneben ein Flachbildfernseher. Auf der Couch sitzt ein glückliches Ehepaar und schaut uns entgegen, als wir den Raum betreten. Ich fühle mich einen Moment unwohl und völlig fehl am Platz, aber dann ist es vorbei, als die Frau aufsteht und auf uns zukommt.

Du hast nicht zu viel versprochen, Schätzchen. Ich bin Claire und du musst Isabella sein.“, sagt Angelas Mutter lächelnd und streckt mir die Hand entgegen.

Ja und mein Sohn Levi.“, erkläre ich ihr lächelnd. Sie strahlt solch eine Wärme aus und ich spüre die Liebe zu ihrer Tochter.

Es freut mich euch kennenzulernen.“, sagt Claire. „Das ist mein Mann Thomas.“, fügt sie noch in die Richtung ihres Mann hinzu.

Es freut mich.“, antworte ich höflich und lächelnd, weil ich einfach nicht anders kann. Ich weiß nicht, wie man sich hier nicht wohl fühlen kann.

Die nächste Zeit verfliegt wie im Flug. Wir haben direkt neben dem Baum einen Platz für Levi gefunden, der ihm genehm ist. Er streckt die Hände aus um nach den Kugeln zu greifen, die aber unerreichbar sind. Er ist aber auch zu müde, um sich umzudrehen und los zu krabbeln. Wir essen ein leckeres Festmahl und sitzen dann zusammen im Wohnzimmer und unterhalten uns angenehm. Inzwischen schläft Levi in meinen Armen und hält dabei eine Haarsträhne fest umklammert.

Wie gefällt dir das Studium bis jetzt, Isa?“, fragt Claire mich lächelnd.

Mum.“, stöhnt Angela auf, aber ich winke nur ab.

Mir gefällt es sehr gut. Es scheint der richtige Weg zu sein.“, sage ich lächelnd.

Es war nicht deine erste Wahl?“, fragt Thomas vorsichtig nach.

Ich wollte immer Pflegemutter werden, aber Levi hat mir gezeigt, dass aus mir mehr werden sollte.“, lächele ich.

Das kann ich verstehen.“, antwortet Claire verstehend. Danach reden wir längere Zeit nichts mehr. Ich fahre meinem Liebling durch das Haar, ziehe meine Haarsträhne vorsichtig aus seinen Fingern und drücke ihm einen Kuss auf die Stirn. Ich hatte schon lange keinen so ruhiges Weihnachtsfest mehr. Seitdem ich denken kann, haben meine Eltern die Gesellschaft eingeladen mit ihnen zu feiern und das große Haus ist überfüllt mit Menschen. Kein geselliges Weihnachtsfest mit der Familie, sondern gleich mit der ganzen Gesellschaft. Hier ist es etwas komplett anderes. Familiär und liebevoll. Sie nehmen mich auf, als hätte ich es verdient. Vielleicht habe ich das auch endlich. Glücklich sein.

Am nächsten Tag...

Es ist schön, in den Armen meines kleinen Glücks wachzuwerden. Levi schläft noch und er wirkt so friedlich. Dabei war die Nacht überhaupt nicht ruhig. Er war jede Stunde wach und hat lauthals geschrien. Die Umgebung ist wohl zu unbekannt und ungewohnt, sodass er nicht gut schlafen konnte. Aber jetzt ist er tief und fest am schlafen. Gähnend stopfe ich die Kissen um meinen Sohn fest und gehe ins Badezimmer, welches an das Gästezimmer angrenzt. Ich lasse die Tür aber auf, sodass ich Levi hören kann, sollte er aufwachen. Ich mache mich schnell fertig und gehe dann zurück. Levi ist inzwischen wach geworden und strampelt wild mit den Beinen und Armen.

Ich hab gedacht, du schläfst noch mindestens eine Stunde.“, tadele ich meinen Sohn leise und nehme ihn hoch. Er brabbelt unverständliches Zeug, aber er ist glücklich.

Und ich habe gedacht, hier wäre keine Ruhe mehr.“, sagt Angela kichernd, als sie den Kopf durch die Tür steckt.

Ich hoffe, wir haben euch nicht allzu oft gestört.“, sage ich entschuldigend.

Nein. Und wenn war es eine vergnügliche Abwechslung.“, sagt Angela abwinkend.

Dann glaube ich dir mal.“, sage ich noch und dann brechen wir in Gelächter aus. Angelas Familie ist locker und man kann ihnen nichts vorwerfen. Sie sind einfach unglaublich und ich bin froh, dass ich mit ihnen Weihnachten verbringen darf. Die Tage waren einfach klasse und dabei haben wir nur zusammengesessen und mit Levi gespielt. Tage, die man entspannen und genießen konnte. Als wir wieder nach Hause fahren, bin ich traurig und ich kehre nicht gern wieder in meinen Alltag zurück. Aber leider bleibt mir nichts anderes übrig.