Mittwoch, 24. Juni 2015

Ich stelle euch meine Geschichte "Campus Liebe" vor!!

Haay :)
ich möchte euch heute meine geliebte Fanfiction "Campus Liebe" vorstellen. Ich habe mir wirklich im letzten Jahr viel Mühe gegeben, um die ganze Geschichte auf die Beine zu stellen und möchte sie nun auch mit euch teilen :) Auf der Seite "Campus Liebe" kommt ihr dann immer zu den jeweiligen Kapiteln, damit ihr - solltet ihr eins verpassen - immer nachschauen könnt :) Nun aber viel Spaß beim Prolog :)


Prolog: Zusammenstoß oder auch: Eine Seite der Medaille – Macho

Isas Sicht:

Ich habe mich mal wieder haltlos überladen. Die Lehrbücher aus den Vorlesungen, sowie drei Taschenbücher, die ich noch zwischen den Vorlesungen lese unter den Arm geklemmt, stolpere ich über den Campus. Wie immer bin ich in Eile, weil der Kindergarten in zwanzig Minuten schließt und ich noch meinen kleinen Sohn abholen muss. Zu tief in Gedanken versunken, merke ich zu spät, wie die Bücher aus meinen Armen rutschen und polternd zu Boden gehen. Seufzend lasse ich mich zu Boden gleiten und stoße Augenblicklich mit jemanden zusammen. Ich lande unsanft auf meinem Hintern und schaue ein wenig verdutzt auf.

Mein erster Blick fällt auf das kantige Kinn, das charismatische, aber unechte Lächeln und die etwas spitz zulaufende Nase. Ich folge den kantigen Zügen weiter zu den Augen, die smaragdgrün leuchten. Ein schelmisches Glitzern ist deutlich zu erkennen. Sein goldbraunes Haar fällt im keck in die Stirn und es kitzelt ihn spielerisch im Nacken. Aber sein Körper ist auch nicht zu verachten. Er trägt ein Polohemd, was sich um seine Muskeln spannt, über den Arm hat er eine Lederjacke hängen und eine blaue Skinny Jeans bedeckt seine langen Beine.

„Hast du dir wehgetan?“, höre ich seine melodische Stimme fragen und ich schaue zurück in seine Augen. Mein Herz stolpert einmal über seinen eigenen Rhythmus bei diesem intensiven Blick und ich muss mich schnell zur Besinnung rufen. T[style type="italic"]T Was hat er gefragt? Verdammt. T[/style]T

„Was…?“, stottere ich hilflos. Ein belustigter Gesichtsausdruck erscheint auf seinem Gesicht. Er nimmt die Bücher auf und stemmt sich hoch, bevor er mir die Hand hinhält. Ich starre einen langen Moment auf diese langgliedrigen Finger, bevor ich sie zögernd ergreife. Er zieht mich leichtfüßig auf die Beine und reicht mir die Bücher, sobald ich fest auf den Füßen stehe.

„Ich wollte wissen, ob du dir wehgetan hast?“, wiederholt er seine Frage.

„Oh. Nein, alles in Ordnung.“, sage ich, denn ich will ihm doch nicht auf den Mund schmieren, dass es wieder ein paar neue blaue Flecken eingebracht hat.

„Das ist gut. Mein Name ist Edward Cullen.“, stellt er sich nun vor.

„Isa. Isabella Swan.“, stottere ich schon wieder unbeholfen und völlig überwältigt von der Situation. Dieser Typ hat etwas völlig charismatische an sich, aber da ist etwas hinter dieser Fassade von Arroganz und Selbstbewusstsein, was ich nicht ganz deuten kann. Sein Blick wird sofort abweisend, als hätte er meinen aufmerksamen Blick bemerkt.

„Isa. Du solltest besser aufpassen.“, sagt er dann abweisend, sein Lächeln wirkt distanziert und aufgelegt und an der Stelle des hilfsbereiten jungen Mannes tritt der arrogante Mistkerl.

„Das habe ich vor.“, sage ich ebenso tonlos und distanziert.

„Ich muss dann mal weiter.“, sagt er und ist verschwunden, bevor ich nur eine Antwort bekommen habe. Ich schüttele diese merkwürdige Begegnung aus meinen Knochen und klammere mich nun fester an die Bücher in meinen Armen. Jetzt bin ich noch später dran, als schon zuvor und muss nun mit den Büchern in den Kindergarten, bevor dieser geschlossen wird. Natürlich würde ich auch dann noch mein Kind bekommen, aber es wird nicht gerne gesehen.

Fünf vor vier hetze ich durch die Tür des Kindergartens und die Bücher immer noch fest an mich geklammert. Schwer ringe ich nach Luft und steige die wenigen Stufen zum Gruppenraum herauf. Noch ein paar Kinder warten auf die Abholung, so auch Levi, der an einem kleinen Tisch sitzt und an einem Bild malert. Als er mich erblickt, leuchten seine braunen Augen erfreut auf und als er aufspringt, wippen seine kleinen Locken von schwarzem Haar auf und ab. Er ist wirklich eine Mischung aus seinem Vater und mir.

„Mummy, schau mal. Das habe ich ganz alleine gemacht.“, sagt er stolz und deutet auf sein Bild, was noch immer vor ihm liegt. Ich blicke auf das Bild und muss einfach lächeln. Ein haltloses Chaos ist darauf zu erkennen, aber Familie Swan ist einfach nicht malerisch begabt. Was ich gar nicht so schlimm finde. Seine Bilder sind für mich das größte, denn sie kommen von meinem zweijährigen Sohn.

„Das hast du wirklich toll gemacht. Wollen wir das zuhause an den Kühlschrank hängen?“, frage ich ihn lächelnd und er nickt aufgeregt. Sofort nimmt er das Blatt in die Hand und stürmt an mir vorbei in die Garderobe. Lächelnd folge ich ihm und helfe ihm, in seine festen Schuhe zu schlüpfen und anschließend seine süße kleine Lederjacke anzuziehen.

Zusammen laufen wir durch die Straßen, er hält sein Bild fest in der einen Hand und ich halte ihn an der anderen fest. Meine Bücher habe ich teilweise noch in der Hand und andererseits habe ich sie doch in die Tasche über meinem Rücken gesteckt, sodass sie tonnenschwer auf meinen Schultern lastet. Aber meinem Sohn zu liebe, lasse ich mir nichts anmerken. Wir kommen nur zehn Minuten später in unserer kleinen Wohnung an. Schwer lasse ich die Tasche hinter der Tür fallen, lege ich die anderen Bücher dazu und folge dann Levi in die Küche, wo er sich einen Magneten vom Kühlschrank nimmt und dann damit das Bild anheftet. Nun erstrahlt es in der Mitte, wo schon manch anderes Bild von ihm hängt. Stolz betrachtet er nochmals sein Werk, bevor er dann in meine Arme stürmt. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass dieser kleine Mann erst zwei Jahre alt ist und trotzdem ist er so geschickt mit den Worten und seinen motorischen Fähigkeiten. Das muss er eindeutig von seinem Vater haben, denn ich bin ein elender Tollpatsch und Levi gehört nicht mal annähernd dazu. Nachdem die erste Phase vorüber war, indem er durch die Gegend stolperte um Laufen zu lernen, läuft er nun zielsicher und elegant durch die Welt und zeigt deutlich, wie seine Gene zugeschlagen haben.

Er schmatzt mir einen feuchten Kuss auf den Mund, bevor er bettelt herunter gelassen zu werden. Sofort stürmt er freudestrahlend an mir vorbei, denn es ist ein kleiner Triumpf für ihn, dass er mich wieder unvorbereitet erwischt hat. Ich wische mir seinen Sabber vom Mund und mache mich an die Arbeit fürs Abendessen. Während des Schälens der Kartoffeln gleiten meine Gedanken immer wieder zu dem Mann, mit dem ich zusammengestoßen bin. Er ist arrogant und versucht es nicht mal hinter einer Maske zu verstecken. Im ersten Moment wirkt er hilfsbereit und nett, aber dann schaut man in seine Augen und denkt ganz anders von ihm. Das aufgesetzte Lächeln trägt dann noch zu dem Eindruck bei. Trotzdem kann ich die Begegnung nicht völlig abschütteln und denke immer noch an ihn, während ich Levi einen Löffel nach dem anderen mit Kartoffeldurcheinander in den Mund stecke. Zwischenzeitlich esse ich auch ein wenig davon, aber so richtig Hunger habe ich gar nicht. Nach dem Essen wird es Zeit Levi zu baden und anschließend eine Runde im Bett zu schmusen, bevor er dann völlig erschöpft einschläft.

Acht Uhr abends falle ich erschöpft auf die Couch und lege ein Taschenbuch auf meinen Schoß. Meine einzige Zeit, die ich mir nehme um die Hausaufgaben zu machen. Eine Rezession ist nicht so einfach geschrieben, wenn man ein Buch erst noch lesen muss und wenn man es Ende der Woche abgeben muss und ich mit dem Buch gerade anfangen konnte, dann wird das zeitlich wirklich knapp, noch eine ordentliche Arbeit abzugeben. Also versuche ich mich die nächsten drei Stunden nur auf das Buch zu konzentrieren und immer wieder versuchen meine Gedanken abzuschweifen, was ich schnell wieder unterbinde. Gut dreiviertel des Buches habe ich inzwischen gelesen, als ich erschöpft ins Bett falle. Kaum habe ich mir die Decke über den Kopf gezogen, schweifen meine Gedanken erneut ab und als ich einschlafe, verfolgen mich die grünen Augen bis tief in die Nacht.

Edwards Sicht:

Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Die Frau hat keine zwei Minuten dafür gebraucht um mich völlig um den Verstand zu bringen. Der Platz in meiner Hose ist beträchtlich geschrumpft, als ich ihr nur in die Augen geschaut habe. Dieses schokoladenbraun und dieses leichte Glitzern darin, war einfach unbeschreiblich sexy. Die entspannte Stimmung ist in tausend Teile zersprungen, sobald ich in ihre Seele schauen konnte. Unschuldig und zuckersüß. Sie ist nicht stark genug für mich. Das muss ich mir immer wieder sagen, bevor ich mir noch mehr darauf einbilde, dass sie zu stottern begonnen hat. Mir ist ziemlich schnell bewusst geworden, dass sie nicht in meiner Liga spielt. Sie ist nicht eine von den Frauen, mit denen ich mich sonst abgebe. Sie ist nicht übermäßig geschminkt, trägt keine zu kurzen Klamotten. Sie ist ein kleines Mauerblümchen. Die Bluse, die vielleicht einen Knopf zu weit offen stand, die kurze Hose, die sich eng um die Oberschenkel und den Hintern geschmiegt hat. Die braunen Haare sind ihr in Wellen über Brust und Rücken geflossen und mit einer Spange hat sie ihren widerspenstigen Pony nach hinten geklemmt. Die großen Augen wirken viel zu verletzlich und der Mund zu einem unschuldigen Lächeln verzogen.

„Eddi, wo bist du mit den Gedanken?“, ruft mir jemand nach, als ich über den Campus stürme. Weg von dieser Frau, weg aus ihrem Leben. In meiner Hose wird es noch enger, als ich sie wieder vor meinen Augen sehe. So hübsch, aber nicht in meiner Liga. Sie ist nichts für mich. Ich bin ein… Mistkerl. Das habe ich schon zu hören bekommen, nachdem… ich schreckliches getan habe. Nachdem ich mich verändert habe. Ein Teil von mir war trotzdem zu Isa freundlich und nett. Normalerweise helfe ich doch keinem ihre Bücher aufzuheben, geschweige denn kümmere mich um ihr wohlergehen. So bin ich nicht mehr. Ich bin arrogant und eingebildet. Ein eingeschworener Macho. Rücksichtslos und ohne jegliches Gewissen. Deswegen stürme ich auch ungestört weiter und lasse die Person hinter mir zurück. Erst in meinem Apartment bleibe ich stehen. Die Schlüssel landen in der Schale an der Tür, meine Schuhe landen in irgendeiner Ecke, die Lederjacke werfe ich durch den kleinen Flur und stolpere hilflos ins Badezimmer. Ich muss meine Erregung unter Kontrolle kriegen, bevor ich noch etwas Unüberlegtes tue. Als würde ich nicht ständig etwas Unüberlegtes tun. Ich nehme die Frau mit ins Bett, auf die ich gerade Lust habe. Ich gehe keine Beziehungen mehr ein, weil Frauen nur anhänglich werden. Gefühle sind einen Dreck wert. Das habe ich schon früh lernen müssen. Deswegen bleibt eine Frau auch nicht länger als eine Nacht.

Ich streife mir die restlichen Sachen vom Leib und stelle mich unter die Dusche. Das kalte Wasser prickelt auf meiner Haut, wie tausend Nadelstiche, aber meine Erregung erschlafft, als auch jeglicher Gedanke an der Frau verschwunden ist. Als mein Körper zur Ruhe gekommen ist, steige ich aus der Dusche wickele mir ein Handtuch um den Bauch und gehe in mein Zimmer. Die zwei anderen Zimmer gehören meinen Brüdern und die Wohnung gegenüber gehört deren Freundinnen. Wir stiften überall Chaos, aber wir sind nun mal Cullens. Emmett scheint zuhause zu sein, seine Tür ist zu und laute Musik dringt hindurch. Mein Ankommen scheint er aber nicht bemerkt zu haben. Dort werfe ich mich auf mein Bett und stelle mit der Fernbedienung die Musik lauter als die meines Bruders. Keine zwei Minuten später knallt dessen Tür an die Wand und er stampft wutschnaubend in mein Zimmer. Meine Tür fliegt auch fast aus den Angeln, als er mich wutentbrannt ansieht.

„Was ist dir bitte schön wieder mal über die Leber gelaufen? Hat dich wieder eine verrückte Kuh einfach stehen gelassen?“, fragt er mich und knallt eine Hand auf meine Anlage, sodass sie Musik verstummt.

„Nein.“, knurre ich zurück und schalte mit der Fernbedienung die Musik noch lauter wieder ein. Wieder knallt die Hand meines Bruders auf meiner Anlage und die Musik verstummt erneut.

„Kannst du mir dann mal bitte erklären, was dann dein Problem ist?“, fragt er mich erneut.

„Nein.“, sage ich wieder schlecht gelaunt.

„Dann geh Sport machen. Geh dich abreagieren, aber nicht hier in der Wohnung.“, faucht Emmett mich an und stürmt wieder davon.

Drei Stunden später…

Erfrischt und entspannt vom Sport komme ich wieder nach Hause. Ich bin wieder ganz der Alte und bin noch nicht mal angepisst, als Alice und Rosalie da sind.

„Hast du nun bessere Laune?“, grummelt Emmett, wird aber direkt von Rose umschlungen.

„Bessere als deine bestimmt.“, erwidere ich herausfordernd.

„Du willst dich wohl wieder mit mir anlegen oder?“, sagt Emmett und löst sich von seiner Freundin. Er kommt herausfordernd auf mich zu und ich stehe immer noch lässig in der Tür.

„Vielleicht.“, sage ich siegessicher.

„Verdammt.“, knurrt Emmett schnaubend und verschwindet in seinem Zimmer. Emmett weiß genau, was Rosalie beim letzten Zoff gesagt hat. Wenn wir uns noch einmal in der Wohnung prügeln, würde sie nicht mehr vorbeikommen um seine Sachen zu waschen und das will er anscheinend nicht verlieren.

„Musste das wieder sein?“, sagt seine Freundin tadelnd und ich grinse sie nur arrogant an. Eindeutig. Ich bin wieder ich selbst.


„Jap.“, erwidere ich und verschwinde gut gelaunt in mein Zimmer.







PS: Ich habe mir vielleicht überlegt, jeden Mittwoch ein weiteres Kapitel hochzuladen, wenn ich merke, dass es euch interessiert :) Also lasst mir eure Meinung da :)

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