Ein Leben in Illeá - Ein Leben im Palast - Selection | Rezension

Buch: Selection
Autorin: Kiera Cass
Verlag: Sauerländer
Seitenanzahl: 368 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

Klappentext:
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Cover:
königliche Eleganz und ein gesunder Touch von Übertreibung. Aber insgesamt ein unglaublich passendes und tolles Cover.

Protagonisten:
America – Jung, verliebt und nicht überzeugt, die richtige Entscheidung zu treffen. Sie liebt Aspen und für sie ist er ihre große Liebe. Dann aber wird sie in eine Welt geschleudert, die sie nicht kennt. Sie nutzt die Chance, die sich ihr bietet. Ermöglicht ihrer Familie über den Winter zu kommen, da sie an der Armutsgrenze leben. Deswegen lebt sie anfangs im Palast. Sie lernt Maxon kennen. Aber vorerst möchte sie nichts von ihm. Aber so öfter sie Zeit miteinander verbringen, so verändern sich langsam ihre Gefühle. Sie fragt sich, kann sie an Maxons Seite sein? Will sie Prinzessin werden? Aber dann taucht auch Aspen wieder auf und das Gefühlschaos ist perfekt.
Aspen – In einer Welt in ferner Zukunft kann niemand in den niederen Kasten überleben, wenn er nicht schuftet. Aspen gehört der Kaste sechs an und arbeitet für seine Familie. Gleichzeitig hat er seine Liebe an America verloren und lässt sie ziehen, als sich die Möglichkeit auf eine Besserung auftut. Als er sie später im Palast wieder trifft, denkt er, es hätte sich nichts verändert. Die Verletzung das er sie verlassen hat, ist immer noch tief, gleichzeitig ist die Liebe noch immer vorhanden. Reicht sie aber aus?
Maxon – Die Vorstellung von Maxon – unnahbar und arrogant. Auch bei dem ersten Treffen mit Maxon könnte man genau das von ihm halten. Aber gleichzeitig nimmt er es gelassen auf, dass America im Paroli bietet. Sie weiß immerhin, was er nie kennengelernt hat. Nach und nach kann er seine Gefühle nicht verstecken. Er wirkt weicher und spricht America gegenüber davon, wie er für sie empfindet. Trotzdem wirkt er verschlossen und man weiß nicht, woran man bei ihm ist. Aber das kann man auch verstehen. Denn seine Auserwählte gibt sich unantastbar.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, der Anfang hat sich für mich ein wenig langgezogen und habe in Zweifel gezogen, ob das Buch wirklich gut ist. Aber schließlich hat es sich gelohnt, dass ich mich durch die ersten Seiten gekämpft habe. Es wurde immer besser und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
Die Gesellschaft wird in die Kasten eins (Königshaus) bis acht (Bettler) aufgeteilt. So niederer die Kaste, so ärmer ist man. Sehr viele Informationen bekommt man nicht über diese Gesellschaft die in Illeá lebt. Meiner Meinung nach wurden aber die wichtigsten Informationen gegeben, um die Geschichte zu verstehen. Im Vordergrund steht das Casting, damit Maxon seine Prinzessin findet.

Also lernen wir zu Anfang America kennen. Sie lebt mit ihren drei Geschwistern und Eltern in einem kleinen Häuschen. Sie ist das dritte Kind der Familie, denn die älteren Geschwister sind schon ausgezogen. Die Familie gehört der Kaste fünf an, wodurch sie alle Künstler sind.
Kurz darauf lernen wir auch Aspen kennen, die Americas erste Liebe ist. Dennoch verheimlichen sie es, sodass Americas Mutter versucht America zu überreden, am Casting teilzunehmen. Dies fördert auch Aspen und verlässt sie kurz darauf.
Kurze Zeit später lernen wir dann auch endlich Maxon kennen. Er wirkt unnahbar, aber gleichzeitig nicht nachtragend.
Erst möchte America nichts von Prinz Maxon, aber das ändert sich im Laufe des Buches. Es ist schön, dass es nicht wie viele Bücher sind: sie treffen sich, verlieben sich und leben an ihr Lebensende.
Auch wenn die Triologie im Vordergrund um die Liebe von America und Maxon geht, merkt man schon, dass viel mehr damit zu tun hat. Dies hat mich an dieser Geschichte so fasziniert und mich nicht mehr losgelassen.

Mein Fazit:

Ich liebe dieses Buch und bin froh, dass ich dem Hype erlegen bin. Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, denn ich muss den Stern abziehen, weil sich der Anfang ein wenig langgezogen hat.

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