Mittwoch, 8. Juli 2015

Die Einsicht kommt... noch nicht zu spät - Rush of Love - Vereint | Rezension

Buch: Rush of Love – Vereint
Autorin: Abbi Glines
Verlag: Piper Taschenbuch
Seitenanzahl: 272 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 8,99 €

Klappentext:
Sie haben einander versprochen, sich für immer zu lieben. Doch Versprechen können gebrochen werden. Alles scheint endlich perfekt: Blaire ist mit ihrer großen Liebe Rush verlobt und trägt sein Kind unter ihrem Herzen. Sie hat in Rosemary Beach echte Freunde gefunden und sogar damit begonnen, die verkorkste Beziehung zu ihrem Vater zu kitten. Doch ein erster Schatten fällt auf das Glück der beiden Liebenden, als Rushs Vater auftaucht, um ihn um Hilfe zu bitten, und schon bald ziehen noch dunklere Gewitterwolken auf … Nach »Rush of Love – Erlöst« der dritte Band über Rush und Blaire in der SPIEGEL-Bestseller-Reihe. Die international erfolgreiche »Rosemary Beach«-Reihe (Quelle: amazon.de)

Cover
Das Cover ist wirklich toll, aber ehrlich gesagt passt es nicht richtig zur Geschichte. Die Protagonisten ist, wie im zweiten Teil schon herausgefunden, schwanger und meiner Meinung nach fehlt dieses Detail auf dem Cover. Trotzdem gefällt mir unabhängig der Geschichte das Cover sehr gut.

Protagonisten
Rush Finley – Er verfällt in alte Verhaltensmuster, kaum das sie in L.A. ankommen. Er vernachlässigt Blaire. – Spoiler – Er nimmt Nans Drohungen ernst, und schenkt ihr die Aufmerksamkeit, die sie sich zu heucheln versucht. Als sie ihre Drohungen wahr macht, vergisst er alles um sich herum. Endlich sieht er aber auch ein, dass Nan andere Hilfe braucht, als er zu geben bereit ist. Er ist überbesorgt und schottet Blaire und – Spoiler – Nate – Blaires und sein Sohn – von der Außenwelt ab. Am Ende wird kurz sichtbar, wie Rush zu Anfang war und das steht ein wenig zum Kontrast zu seinem Vatersein.
Blaire Wynn/Finley – Mit guten Absichten versucht sie Nan zu helfen, indem sie Rush dazu überredet, nach L.A. zu gehen, um ihr zu helfen. Aber dabei tut ihr das überhaupt nicht gut. Sie muss sich erneut Nans Verhöhnungen und Beleidigungen gegenüber sehen und Rush glaubt ihr nicht. Schlussendlich folgt es dazu, dass sie zum Arzt muss. Sie verschwindet zu ihrem Dad – zu dem sie endlich eine Beziehung aufbauen kann – und denkt über alles nach. Dort lernt sie Captain, ihren Bruder kennen. Schlussendlich verzeiht sie Rush wieder und heiratet ihn. Sie lässt sogar zu, dass Rush sie und ihren Sohn überbehütet.

Meine Meinung
Nans Verhalten kann ich nur bis zu einem bestimmten Punkt verstehen. Sie möchte einen Vater haben, der sie liebt und der ihr Aufmerksamkeit schenkt. Aber ihre Art, das einzufordern ist ein wenig hart und überzogen. So möchte sie keiner kennenlernen, besonders das ihr Vater Kiro nicht damit klar kommt.
Rush macht eine kleine Wendung in seinem Denken, als er endlich einsieht, dass er Nan nicht mehr helfen kann. Das sie andere Hilfe braucht. Trotzdem finde ich sein Verhalten nicht in Ordnung, wie er Blaire behandelt und nicht auf ihre Bedürfnisse eingeht. Auch das überbehüten seines Sohnes verstehe ich nicht. Er scheint mir jemand zu sein, der jemanden beschützen will, aber nur dann, wenn Nan nicht dazwischen funkt, aber das sein Bedürfnis so groß ist, habe ich bis zu dem Zeitpunkt gar nicht geahnt.
Blaire ist immer noch naiv, scheint aber durch ihren Sohn mehr Verantwortung übernehmen zu können. Unabhängig von dem Kind weiß ich nicht, wie sie Rush immer wieder verzeihen kann. Er stellt sie immer wieder abseits und das schadet nicht nur ihr, sondern auch ihrem Kind. Aber ich kann sie auch verstehen, da sie an ihr Kind denkt und sie ihm das Kind nicht vorenthalten und dem Kind nicht den Vater wegnehmen will. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Heirat nicht voreilig war.

Fazit

Alles in allem finde ich die Geschichte trotzdem gut. Ich habe sie nicht zum ersten Mal gelesen und werde sie auch wieder lesen. Abbi Glines hat einen guten Schreibstil, dem man gut folgen kann, weswegen ich dem Buch 4/5 Sternen gebe. Ich ziehe den einen Stern ab, weil mich das Verhalten von Rush ein wenig zu sehr stört. Die Geschichte würde ich trotzdem weiterempfehlen.

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