Stell dir vor, plötzlich muss du mit aller Kraft um jemanden Kämpfen … | Rezension

Buch: Driven - Begehrt
Autorin: K. Bromberg
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 583 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 8,99 €

Klappentext
Stell dir vor, plötzlich muss du mit aller Kraft um jemanden Kämpfen …
Colton stiehlt Rylees Herz, erweckt in ihr längst abgestorbene Gefühle wieder zum Leben und entfacht eine Leidenschaft, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte.
In einer unerwarteten, schicksalhaften Nacht ändert sich alles: Keiner von beiden hat es gewollt, doch jetzt kämpfen sie mit aller Kraft darum, dass es für immer ist. (Quelle: Buchrücken von Driven - Begehrt)

Cover
Das Cover drückt diese leichte Distanziertheit, die Colton immer wieder hervorbringt, gut zur Geltung. Aber auch, wie Rylee um die Liebe kämpft. Mir gefällt das Cover daher sehr gut, da es ausdrückt, was in diesem Teil passiert.

Protagonisten
Rylee – Sie kämpft. Sie kämpft unerbittlich um die große Liebe, die Colton für sie darstellt. Sie weiß, es ist nicht leicht, aber sie möchte mehr. Trotzdem stößt er sie wieder von sich und als sie wieder auf ihn zugehen will, überschlagen sich die Ereignisse. Sie zieht ihre eigenen Schlüsse und lässt ihn sich nicht erklären. Sie versuchen sich gegenseitig zu verletzen, damit der eigene Schmerz nicht mehr so schlimm ist, aber dieses aufeinander reiben ist nicht gut für die Beiden. Sie können sich nicht mehr konzentrieren und klar denken.
Colton – Einerseits braucht er Rylee an seiner Seite, trotzdem will er sie durch seine eigene Angst immer und immer wieder verscheuchen. Er will sich selbst beweisen, dass sie geht. Das sie nicht Wort hält. Wieder fordert er viel von ihr und als die Ereignisse sich überschlagen, ist er hilflos. Er will sich ihr erklären. Sucht immer wieder das Gespräch, was sie abblockt. Er weiß sich nicht zu helfen. Sie treten zu, obwohl der jeweils andere am Boden liegt und befinden sich in einer Abwärtsspirale.
Beckett – Er ist der Mensch, der auf Colton aufpasst. Der beste Freund und das kann man wahrlich so bezeichnen. Er sieht, dass die Beiden sich nur noch zerfleischen. Er sieht sich das nicht mehr an und drängt die Beiden dazu, dass sie endlich Klartext reden. Er ist der, der die Beziehung objektiv betrachtet und sieht, dass die Beiden nicht ohne einander können. Redet auf Colton ein und steht damit Rylee zur Seite, die in manchen Situationen nicht an Colton herankommt.

Meine Meinung
Mir hat es Spaß gemacht, zu lesen, wie die Beiden immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen und es nicht einmal richtig bemerken. Trotz und Angst fordern ihren Tribut. Als – Spoiler – Rylee denkt, er würde sie betrügen, nimmt es einen Zug der Kindlichkeit an. Sie will ihm nicht zuhören, wirft ihm Dinge vor und hat ganz eigene Vorstellungen davon, was in dem Haus passiert ist. Er ist gewillt ihr alles zu erklären, die Beziehung zu retten, aber sie blockt ihn ab.
Irgendwann führt es zu dem Zerfleischen, was immer brutaler wird. Andere werden hineingezogen. Wut und Angst beherrschen sie und erst Beckett bringt die Beiden dazu, es endlich anzusprechen. Es zu klären.
Der Schluss ist erschreckend und lässt einen geschockt zurück.

Fazit

Wenn man von dem Kindergartenstreit absieht, finde ich das Buch wirklich gelungen. Spannungsgeladen ist es auf jeden Fall und bringt den Leser dazu, wissen zu wollen, wie es weiter geht. Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, da es noch Luft nach oben gibt. Wem der erste Teil gefallen hat, wird auch diesen Teil mögen und empfehle es auch denjenigen weiter.

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