Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. | Rezension

Buch: Hope forever
Autorin: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 528 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 9,95 €

Klappentext
Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann. (Quelle: amazon.de)

Cover
Ich find es einfach toll. Darauf ist ein Mädchen zu sehen, mit langen braunen Haaren, die von der Seite zur Kamera steht. Es ist geheimnisvoll, aber drückt trotzdem so viel Gefühl aus.

Protagonisten
Sky – Als man sie kennenlernt, denkt man, sie ist absolut abgebrüht. Sie lässt einen Jungen zu sich ins Zimmer, damit er mit ihr herummacht. Sie schaut an die Decke und zählt die Sterne, anstatt etwas dabei zu fühlen, wenn der Junge sie küsst. Sie lässt ihn aber auch nicht weiter gehen und da wird einem klar, dass sie gar nicht so abgebrüht ist. Kurz darauf lernt sie Holder kennen. Er löst alles in ihr aus, was sonst niemand geschafft hat. Sie will was von ihm. Obwohl es sie ängstigt, lässt sie sich darauf ein. Nach und nach wird die schreckliche Vergangenheit aufgedeckt, was ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Sie muss eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird.
Holder (Dean) – Er denkt, er hätte zwei Menschen in seinem Leben im Stich gelassen. Hope und seine Schwester Les. Als er Sky zum ersten Mal sieht, ist er sich sicher, er hat Hope wiedergefunden. Er will sie näher kennenlernen, verbringt Zeit mit ihr. Man kann ihn zwischenzeitlich nicht verstehen, warum er so oder so reagiert, aber wo er sich später erklärt, wird einiges klarer.

Meine Meinung
Es ist überhaupt nicht die klassische Liebesgeschichte und das ist wohl auch das, was mir daran so gut gefällt. Beide haben einiges durchgemacht, auch wenn sich das Sky erst nach und nach bewusst wird. Als sie sich treffen, herrscht sofort eine Vertrautheit, die Sky nicht richtig einordnen kann. Erst als die schaurige Geschichte ihrer Vergangenheit offenbart wird, wird deutlich, wie nahe Holder und sie sich sind.
Andererseits ist es schon viel, was Colleen Hoover in die Geschichte einbindet, aber eigentlich stört es mich überhaupt nicht. Weil das Glück, dass es sich zum Guten wendet, stärker ist, als das sie sich davon zerstören lassen. Sie werden dadurch nur stärker und das ist auch das, was mich so gefesselt hat. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit

Schlussendlich finde ich das Buch gelungen. Trotz der ganzen schrecklichen Dinge, fühlt man mit ihnen mit und sieht, wie stark sie sind. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen, weil es einfach „Spaß“ gemacht hat – obwohl es vielleicht das falsche Wort dafür ist – die Seiten zu lesen und zu verschlingen. Wer Colleen Hoover mag, der wird das Buch auch gefallen.

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