Ein ernstes Thema: konstruktive und destruktive Reviews – Teil 1| FanfictionTalk #2

Haay :) <3,

ich habe heute ein etwas ernsteres Thema für euch. Es gibt als Fanfictionautor nicht nur gute Seiten. Es ist nicht immer leicht, mit den Lesern zu kommunizieren. Natürlich ist es für den Leser leicht, dem Autor ein Feedback zu geben. Sie kann von „Deine Geschichte ist toll“ bis zu richtig fiesen Sprüchen sein. Jedes Feedback ist eine Überraschung und man ist gespannt. Aber das Antworten dagegen ist manchmal etwas schwieriger. Man kann sich für das Review bedanken, wie man es als höflicher Mensch nun mal macht. Du kannst aus konstruktiver Kritik lernen und dich verbessern. Du kannst sie annehmen und umsetzen. Für destruktive Kritik fallen dir keine Worte ein, die beschreiben, was es mit einem macht. Irgendwo hinter den Worten ist vielleicht ein gut gemeinter Rat. Die eigene Meinung, wie man die Geschichte findet, aber muss man gleich beleidigend sein? Es ist das Recht jeder einzelnen Person, eine Geschichte nicht zu mögen. Kein Fanfictionautor zwingt dich dazu, seine Geschichte toll zu finden. Es ist auch das gute Recht, deine Meinung als Review zu hinterlassen. Aber diese sollte niemals dazu führen, dass der Autor sich fragen muss, was hast du gemacht, um so behandelt zu werden. Denn niemand hat es verdient, so behandelt zu werden.

Destruktive Kritik
  • subjektiv
  • beleidigend
  • oftmals wenig hilfreich

Jeder Fanfiction Autor ist davon betroffen. Einer mehr, einer weniger. Ich habe persönlich einmal mit extremer destruktiver Kritik zu tun bekommen und ich habe selbst Stunden danach nicht gewusst, was ich dazu schreiben soll. Es war das gute Recht dieser Person, meine Protagonisten nicht zu mögen. Die Geschichte nicht zu mögen und sie auch nicht weiterlesen zu wollen.

Dazu möchte ich vielleicht noch ein kleinen Einschub machen.
Wir schreiben Fanfictions. Es sind Geschichten, die auf eine Serie, ein Buch oder einen Film beruhen. Oder auch von Stars und anderen Menschen im öffentlichen Leben. Wir übernehmen deren Figuren und stecken sie in eine ganz neue Geschichte. Natürlich übernimmt man auch zum Teil die Charakterzüge der Figuren. Aber der andere Teil ist aus der Fantasie des Autors entstanden und gibt den Figuren einen eigenen Zug. Deswegen ist es nachvollziehbar, dass die Protagonisten Züge annehmen, die der jeweilige Leser nicht mag. Was auch für jeden Autor in Ordnung ist, denn auch nicht jeder mag jeden.

Damit dann zurück zum Thema. Ich möchte hiermit anregen, dass man sich als Leser Gedanken darüber macht, wie möchte man bei anderen ankommen. Natürlich bist du im Internet Anonym und kannst dich hinter einem Nicknamen verstecken. Der Autor kann dein beleidigendes Review lediglich löschen, um es für die anderen nicht mehr sichtbar zu haben. Aber möchtest du auch so behandelt werden? Ich möchte nicht so behandelt werden, deswegen möchte ich hiermit ein Zeichen setzen. Ich bin gegen destruktive Kritik und mit nur wenigen Handgriffen, kann man aus destruktiver Kritik eine konstruktive Kritik gestalten. Es braucht nicht viel, damit der Autor etwas damit anfangen kann.

Konstruktive Kritik
  • objektiv
  • Was gefällt einem?
  • Was könnte man besser machen?
  • Sind die Protagonisten authentisch?

Dafür brauchst du die Protagonisten nicht beleidigen – dabei sind diese Personen in der Geschichte nicht mal echt. Man braucht auch nicht den Autor beleidigen – dabei ist das völlig unwichtig, wie der Autor hinter dieser Geschichte ist. Denn es geht im Vordergrund allein um die Geschichte. Viele bringen einen Teil seiner Selbst in die Geschichte, aber man sollte dennoch nicht voreingenommen sein. Was hat die Geschichte denn bitte schön mit dem Autor zu tun? Klar, er hat die Geschichte geschrieben und hat sie hochgeladen, aber sonst geht es allein um die Geschichte.

Diesen Teil beende ich an dieser Stelle, um euch anzuregen. Euch dazu zu bringen, sich Gedanken darüber zu machen. Im nächsten Teil werde ich noch genauer auf destruktiver und konstruktiver Kritik eingehen. Weitere Unterschiede veranschaulichen, bessere Wege aufzeigen, um die eigene Meinung mitzuteilen. Kommunikation von Leser und Autor fördern.


Lg Jeanne Dawn

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