Violet Lasting ist etwas Besonderes | Rezension

Buch: Das Juwel – Die Gabe
Autorin: Amy Ewing
Verlag: FISCHER FJB
Seitenanzahl: 488 Seiten
Form des Buches: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99 €

Klappentext
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.
Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann. (Quelle: amazon.de)

Cover
Ein Buch, was in Lila gehalten ist, habe ich selten in den Händen, aber es ist recht klassisch und die Frau in dem mit Edelsteinen bestückten Kleid deutet darauf hin, wie man im Juwel lebt. Das Cover gefällt mir sehr, wenn es auch im Stil an andere Bücher erinnert.

Protagonisten
Violet – Ein Mädchen, was mit vielen anderen jungen Mädchen aus ihren Familien herausgeholt wurden, um irgendwann – Spoiler – Leihmutter für den Adel zu werden. Es wird großes Aufsehen darum bereitet und eine Menge Geld wird hin und her geschoben. Violet ist eins von 200 jungen Mädchen, die für den Adel versteigert werden. Ihr gefällt das überhaupt nicht und wünscht sich nichts lieber, arm und bei ihrer Familie zu sein. Doch auch sie kann nichts dagegen tun, dass sie versteigert wird und sich kurz darauf in einem Schloss wiederfindet, wo sie nicht sein will.

Meine Meinung
Ich muss ehrlich gestehen, mir hat das Buch nicht gefallen. Die Idee ist vielleicht nicht schlecht, aber mir gefällt nicht, wie einfach über die Mädchen bestimmt wird, sie überhaupt nichts dagegen tun können und ihre Persönlichkeit verlieren, weil sie wie Tiere behandelt werden. Was mich aber weiterlesen lassen hat, sind die Menschen, denen Violet begegnet ist. Sie wollen ihr helfen und auch sie hat die Liebe gefunden, wenn sie auch heimlich und unter Gefahren entsteht. Deswegen bin ich auch gespannt, wie der zweite Teil wird.

Fazit

Ich kann diesem Buch leider nur 3/5 Sternen geben, weil es mich persönlich nicht wirklich gefangen hat. Vom Schreibstil her kann ich nichts einwenden. Es ist einfach zu lesen und das hat mir zusätzlich gefallen. Wer auf Dystopie steht, wird auch an diesem Teil Freude finden.

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