Doch als sie das erfährt, ist es schon zu spät... | Rezension

Buch: Maybe Someday
Autorin: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 423 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 12,99 €

Klappentext
Sydney, 22, hat gerade ihren Freund verlassen, der sie mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin betrogen hat - und das schon seit Jahren. Nun steht sie plötzlich und sprichwörtlich völlig im Regen mit ihren zwei Koffern und wird von Ridge, ihrem Gitarre spielenden Nachbarn, den sie seit einiger Zeit abends auf dem Balkon belauscht, übergangsweise aufgenommen. Das Letzte, was Sydney will, ist, sich in Ridge zu verlieben - denn Ridge hat eine Freundin. Doch als sie das erfährt, ist es schon zu spät... (Quelle: amazon.de)

Cover
Im ersten Moment habe ich das Cover für recht schlicht erachtet. Weißer Hintergrund, wo ein paar Punkte in in bunten Farben abgebildet sind. Der Titel des Buches in Großbuchstaben und in dunklen Farben gehalten. Aber ab dem zweiten Moment, hat es etwas besonderes. Der Titel ist nicht in dunklen Farben gehalten, sondern man erkennt einen Charakter mit vielen Sommersprossen. Da nimmt der weiße Hintergrund - so wie man erst von ihm gedacht hat - eine ganz andere Bedeutung an. Es ist eher der Vordergrund, der so ausgeschnitten ist, dass einmal der Titel genannt wird und die Frau darunter erkennbar wird. Es ist faszinierend, wie die Frau einerseits unscheinbar erscheint, aber wenn man sie erst einmal erkennt hat, das ganze Cover für sich einnimmt. Für mich hat es jetzt eher weniger Bezug zum Inhalt des Buches, aber das ist regelrecht unbedeutend. Mir gefällt das Cover sehr gut.

Meine Meinung
Viele kennen die Bücher von Colleen Hoover und diejenigen wissen, dass sie nicht die „einfachen“ Themen nimmt und sie in ihre Geschichte packt, sondern das es viel komplizierter erscheint, als anfangs vielleicht angenommen. Man kann ihre Bücher nicht über einen Kamm scheren und nach dem Lesen einfach zur Seite legen. Sie öffnet einem die Augen vor Themen, die man eigentlich nicht auf den Schirm hat. Sie erzählt sensibel Geschichten, die nicht gerade leicht sind. Die Gefühle auslösen, sodass man auch mal betroffen ist. In Maybe Someday stellt sie uns nun das Leben von Ridge und Sydney vor. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, was ich schon mache, wenn ich an dieser Stelle weiter zusammen fasse. Man muss dieses Buch einfach lesen, um zu verstehen, weswegen es einen berührt. Es gibt den Blick auf etwas frei, was viel mehr ist. Es erklärt subtil, dass man manchmal nicht weiß, wie man mit einer Person umgehen soll, weil sie nicht so ist, wie man selber. Aber eigentlich stimmt das gar nicht. Sie haben vielleicht den einen oder anderen Defizit, aber es sind trotzdem Menschen und man wird einmal mehr in diesem Buch darauf aufmerksam gemacht. Man sollte auf jeden Fall nicht an diesem Buch vorbei laufen. Es lohnt sich.

Fazit

Ich liebe es. Ich liebe es sehr. Ich muss diesem Buch einfach 5/5 Sternen geben, weil ich am liebsten so viel mehr vergeben würde. Die Liebesgeschichte 5/5 Sternen, Schreibstil 5/5 Sternen und die Geschichte selber natürlich 5/5 Sternen. Auch das Cover hat die 5/5 Sternen verdient. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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