… und das ihn jetzt eingeholt hat | Rezension

Buch: Deep Blue Eternity
Autorin: Natasha Boyd
Verlag: Lyx
Seitenanzahl: 455 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

Klappentext
Als Olivia Baines zwölf Jahre alt ist, wird ihre ältere Schwester Abby von einem Unbekannten ermordet. Noch heute, sechs Jahre später, leidet Olivia schwer unter dem Ereignis. Eines Tages wird der Schmerz so stark, dass sie nur einen Ausweg sieht: Sie flüchtet an den Ort, von dem sie sicher ist, dass dort niemand nach ihr suchen wird: ein verlassenes Cottage ihrer Großmutter auf Daufuskie Island, im Südosten der USA. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich dort bereits jemand aufhält. Tom ist alles andere als begeistert, als Olivia auf der Insel auftaucht. Die junge Frau erinnert ihn an das dunkelste Kapitel seiner Vergangenheit, vor dem er seit sechs Jahren versucht davonzulaufen … und das ihn jetzt eingeholt hat. (Quelle: amazon.de)

Cover
Das Cover ist in ein tiefes Blau getaucht. Es erinnert an das Meer und darin sind undeutlich die Protagonisten zu erkennen. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber es ist deutlich Teil dieser Geschichte, was mir besonders gut gefallen hat. Unabhängig vom Inhalt ist dennoch recht unscheinbar.

Meine Meinung
Ich muss ehrlich zugeben, ich war anfangs skeptisch. Ich habe Natasha Boyds Schreibstil schon kennengelernt und war sehr gespannt auf dieses Buch, aber der Klappentext auf dem Buch hat mich zwar angesprochen, aber nicht völlig eingenommen. Aber als ich die ersten Seiten gelesen habe, war die anfängliche Skepsis schon vergessen. Etwas später haben mich Olivia und Tom mitfiebern lassen. Recht schnell war klar, dass Tom davongelaufen ist, so wie Olivia davongelaufen ist. Aber ich habe mir nicht vorstellen können, dass die Beiden solch eine Verbindung haben. Aber es war eine recht interessante Wendung, die es in deren Augen natürlich noch komplizierter gemacht hat. Aber für den Leser war es interessant und hat die Spannung eigentlich noch gesteigert.
Natasha Boyds Schreibstil ist sehr beschwingt, man fühlt sich mitgenommen und kann sich sehr gut in die Protagonisten einfinden.
Sie hat zwar deutlich gemacht, aus welcher Sicht nun erzählt wird – was mir eigentlich gut gefällt – aber irgendwie war es störend, dass man deswegen zweimal umblättern musste, um weiterzulesen. Aber das befinde ich eher als kleiner Makel und fließt auch nicht in die endgültige Bewertung ein.

Fazit

Also allein für Olivia gebe ich 5/5 Sternen. Sie hat so viel durchgemacht, hat mit vielem zu kämpfen und schlägt sich – auch wenn weglaufen sehr naiv und kindlich ist – sehr gut. Ihr Weg hat sie auf die Insel geführt und damit auch zu Tom. Auch dafür gebe ich 5/5 Sternen. Für das ganze Buch kann ich rechnerisch dann auch nur 5/5 Sternen geben.

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