Sonntag, 19. Februar 2017

Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten | Rezension

Danke an das Bloggerportal und dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Buch: Léon & Claire – Er trat aus den Schatten
Autorin: Ulrike Schweikert
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 474 Seiten
Form des Buches: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99 €

Klappentext

Sie nennen sich selbst die Kämpfer der Schatten und haben der Stadt den Rücken gekehrt. Vom hellen Licht sind sie in das Reich der Dunkelheit hinabgestiegen, in die Katakomben tief unter Paris. Unter ihnen lebt Léon, der magische Fähigkeiten besitzt. Er allein weiß um die Macht des Meisters der Finsternis, dessen Ziel es ist, Paris zu vernichten. Als Léon eines Tages der schönen Claire das Leben rettet, ist es um sie beide geschehen. Léon nimmt Claire mit in seine düstere Welt; Licht und Schatten verbinden sich. Doch das Glück der beiden ist nicht nur dem attraktiven Adrien ein Dorn im Auge, der schon lange in Claire verliebt ist, sondern vor allem dem Meister der Finsternis selbst, der seine ganz eigenen Pläne mit Léon hat. Schon bald werden die beiden Liebenden zum Spielball dunkler Mächte. (Quelle: amazon.de)

Cover
Also ich habe mich in das Cover verliebt. Auf schwarzem Grund ist nur ein goldener Ring und Schatten von Paris. Sehr passend zum Inhalt der Geschichte und sehr stilvoll in der Umsetzung. Gefällt mir sehr gut.

Meine Meinung
Die Geschichte von außen betrachtet, hat mich angesprochen, auch wenn das Buch eher für jüngere Leser/innen konzipiert ist. Die Aufmachung des Buches war auch sehr einladend, was mich sofort angezogen hat. Aber wollen wir zum Inhalt kommen. Claire zieht mit ihrer Familie von Amerika nach Paris. Also eine ganz simple Situation. Auch das einfinden in der Schule ist typisch. Aber Adrien – der Sohn des Polizeipräfekten – hat ein Auge auf sie geworfen. Sie fühlt sich geschmeichelt und nimmt seine Einladung zu einer Feier an. Er führt sie daraufhin in den Untergrund, wo sie nun auch auf Léon trifft. Inwiefern sie sich kennenlernen und wie es weitergeht, werde ich nun nicht erzählen, dass würde zu viel spoilern.
Ich finde, Claire hat eine Naivität an sich, die sie sympatisch macht, aber auch in Gefahr bringt. Aber wer würde es ihr verübeln, wenn man Léon kennenlernt. Er wirkt auf Claire, dunkel, geheimnisvoll und ziemlich interessant. Was sie anzieht. Sie denkt über ihn nach, möchte ihn wiedersehen und sucht ihn. Das bringt sie gleichzeitig in Gefahr.
Léon dagegen ist auch für den Leser sehr undurchschaubar. Man blickt lange nicht durch, wie er zu Claire stehen will, wie die anderen Personen dazu passen. Lange habe ich nicht wirklich durchgeblickt, worum es nun wirklich geht. Geht es um eine Liebesgeschichte oder ist es Fantasie. Natürlich deutet der Klappentext daraufhin, aber es ist nicht ganz deutlich zu erkennen gewesen.
Um nun zum Abschluss zu kommen: Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, möchte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Zum Ende hin, wurde es richtig spannend und hat mich doch noch abgeholt. Anfangs fehlte mir die Verbindung zu den Charakteren und deren Gedanken, auch wenn wir aus unterschiedlichen Sichten mitverfolgen konnten, wie die Geschichte sich entwickelt.

Fazit

Auch wenn das Buch stilistisch sehr leicht geschrieben ist, der Schreibstil der Autorin sehr belebt und frei geschrieben ist, habe ich lange gebraucht, um mich da hineinzufinden. Und weil noch ein wenig Luft nach oben ist, gebe ich dem Buch 3/5 Sternen, weil es doch gut war. Die Charaktere haben mir gefallen und auch die Geschichte, weswegen ich mich auf Band 2 freue.

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