Freitag, 31. März 2017

Perfekt - Willst du die perfekte Welt? | Rezension

Buch: Perfect – Willst du die perfekte Welt?
Autorin: Cecelia Ahern
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 480 Seiten
Form des Buches: Gebundene Ausgabe
Preis: 18,99 €

Klappentext
Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.
Es ist mein erster All-Age-Roman, aber die Idee hat mich selbst fast überrollt. Ich kam kaum hinterher, sie aufzuschreiben. Es ist eine einzigartige Geschichte, aber wie in allen meinen Büchern steckt eine besondere Botschaft und ganz viel Gefühl drin.“ Cecelia Ahern (Quelle: amazon.de)

Cover
Das Cover habe ich zum ersten Mal auf einem Lesezeichen gesehen und es hat mich schon neugierig gemacht. Es ist in rot, grün und weiß gehalten und die schemenhafte Gestalt in der Mitte. Darum herum der Titel und die Autorin. Mich hat es sehr angesprochen.

Meine Meinung
Wer meine Rezension zu Band 1 „Flawed – Wie perfekt willst du sein?“ gelesen hat, wird wissen, dass ich meine Probleme mit der Regierung und der Gerechtigkeit der Menschen habe. Mir ist auch bewusst, dass es in einer Dystopie darum geht, diese für uns ungerechten Regierungen aufzuschreiben und ihnen Leben einzuhauchen. Damit die Protagonisten sie stürzen können. Das ist auch das, was mich an Dystopien trotz allem fasziniert. Das die Protagonisten mich dazu bringen, mit ihr oder ihm kämpfen zu wollen. Celestine ist auch so eine dieser Protagonisten, die mich mitfiebern lässt und mich hoffen lässt, dass sie das bekommt, was sie haben möchte. Ihr Leben zurück. Das Leben, was sie verdient hat.
Auf diesem Weg ist sie in Band 2. Sie muss lernen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Wem kann sie glauben, und wen sollte sie lieber auf Abstand halten. Selbst den Personen, die ihr am nächsten stehen, fühlen sich für sie eine Weile nicht richtig an. Aber wenn diese Personen sie immer wieder rettet, dann kann er gar nicht so schlecht sein.
Das einzige, was mich an diesem Buch arg gestört hat ist, dass die Geschehnisse wie eine Strichliste abgearbeitet wurden. So kam es für mich vor. Sie erledigt eine Sache, am nächsten Tag stürzt dieses Kartenhaus auch über ihr zusammen. Sie kommt nicht zur Ruhe und wenn doch, dann hält es nicht lange.
Aber Hilfe kommt auch von Menschen, wo sie es niemals erwartet hätte. Wo sie geglaubt hat, sie würden sie hintergehen. Diese Wandlung hat mich einerseits überrascht, aber auch lächeln lassen. Celestine hat es nicht leicht und kämpft sich Stück für Stück ins Leben zurück.
Zum Schluss ein kurzes Wort. Ich mag Epiloge, die viel über die Zukunft der Protagonisten preisgibt und das man das Gefühl hat, sie haben nun das bekommen, was sie verdienen und sich wünschen. Dieser Epilog ist anders und ich bin auch jetzt noch unschlüssig, wie ich das Ende finden soll.

Fazit

Ich kann dem Buch nur 4/5 Sternen geben. Es ist ein guter Anschluss an den vorherigen Band, aber nicht besser. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der auch Band 1 gelesen hat. Man möchte doch gerne wissen, ob es ein Happy End gibt.

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