Feel Again | Rezension

Buch: feel again
Autorin: Mona Kasten
Verlag: Lyx Verlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 12,00 €

Klappentext
Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen … (Quelle: amazon.de)

Cover
Wenn ich nun alle drei Cover nebeneinander lege, ist dieses Cover das auffälligste. Es ist im Stil der anderen beiden Cover gehalten, nur andere Protagonisten und eine andere Farbe. Dieses Mal ist es ein rosa/pink. Für das Buch an sich passend, aber wenn man es mit den anderen beiden Büchern betrachtet, fällt das schon ein wenig aus der Reihe. Aber darum geht es hier nicht, denn das Cover gefällt mir.

Meine Meinung
Spoiler zu früheren Bänden: Wir haben Sawyer als „Play Girl“ kennengelernt, wenn wir das mal so sagen wollen. (Dawn (Band 2) wurde immer aus dem Zimmer verbannt, damit Sawyer sich vergnügen konnte.) Isaac dagegen ist Dawns Freund in einem Kurs geworden, wo sie zusammen einen Vortrag halten sollen. Isaac wirkt da eher schüchtern und zurückhaltend, aber ist ein guter Freund.
Nun kommen wir zu diesem Buch. Wenn diese beiden Charaktere, die nicht unterschiedlicher sein könnten, aufeinander treffen ist es eher eine Katastrophe oder eine Explosion. Auch wenn sie ihn verändern will, damit er ein Mädchen ansprechen kann und dabei ihr Fotoprojekt verwirklichen will, merkt sie von Tag zu Tag mehr, dass ihr Isaac nicht mehr aus dem Kopf geht. Dagegen merkt man Isaac an, dass er da mitmacht, um mehr Zeit mit Sawyer zu verbringen. Er fühlt sich aber nicht immer wohl, wenn Sawyer eine Idee in die Tat umsetzt. Gleichzeitig lernen wir auch noch eine andere Seite an Isaac kennen, die gar nicht zu dem schüchternen Jungen passen möchte. Damit habe ich so mein Problem gehabt, wo er in der Uni ziemlich zurückhaltend ist und auch bei Sawyer das eine oder andere Wort nicht herausbringt, ist er bei seiner Familie anders. Seine Eltern reden kaum mit ihm, aber er ist für seine Geschwister und dem Hof da. Er wirkt da selbstbewusst und ziemlich sicher, was so richtig im Kontrast zu dem Mann in der Uni steht. Aber das gefällt mir auch.
Dagegen wird Sawyer immer sanfter und sie entwickelt Gefühle, die sie nie zulassen wollte.
Das Ende ist für mich genau das, was diese Geschichte gebraucht hat. Sawyer setzt sich für Isaac ein und da hat sie endlich zu ihren Gedanken gestanden.
Wollen wir dann nochmal etwas zum Schreibstil sagen. Mona Kasten hat einen entführt in die Welt von Woodshill und sie erst wieder freigegeben, als man das Buch beendet hat. Ich habe es geliebt, wie leicht und gefühlvoll sie schreiben kann, gleichzeitig aber auch anspruchsvoll wirken kann. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ihr Stil gefällt mir richtig gut. Man muss unweigerlich lachen, auch wenn die Protagonisten das anders sehen würden.

Fazit
Ich gebe dem Buch unangefochten 5/5 Sternen, denn das Buch gibt alles her, was man sich wünscht. Humor, Liebe und eine Portion Drama. Das Buch ist sehr zu empfehlen, aber auch die ganze Reihe ist nicht zu verachten.

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